Yearly archives: 2020

Ausschnitt Klimaweitblick_Vorträge

“KlimaWeitblick” – renommierte Klimavorträge in Thalgau

Das Projekt “KlimaWeitblick” ist aus dem Agenda-21-Bürgerbeteiligungsprozess „Weitblick für Thalgau“ entstanden. Die Projektgruppe möchte viele weitere Menschen für einen klimafreundlichen Lebensstil begeistern. Denn: Gemeinsam kann so viel erreicht werden – dazu sollen auch die ChallengeAbende dienlich sein!

Die CHALLENGE:

Die Gruppe der TeilnehmerInnen trifft sich dazu an je einem Tag im Monat um 19.00 Uhr in der Bibliothek in Thalgau. Diese erhalten dort einen kurzen Fachinput und erarbeiten im Anschluss gemeinsam ein Klima-Thema aus, dass dann im Selbstversuch ausprobiert wird. Also – seit dabei bei der 1. Thalgauer Klima-Challenge! Es gibt auch coole Preise zu gewinnen!

Die VORTRÄGE:

Um die Themen inhaltlich abzurunden, wurden auch spannende Vortragsabende mit renommierten ExpertInnen organisiert:

KLIMAWEITBLICK FOLDER – DOWNLOAD

Ausschnitt Klimaweitblick_Vorträge



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Hof bei Salzburg investiert in Gesundheit und Fitness der Bevölkerung

Der Generationenpark hat seine „Tore“ nun geöffnet. Der neue Aktivpark für Ältere, Junge und Familien im Bereich des Sportareals in Hof bei Salzburg kann nun täglich besucht werden. 

Neue Elemente, die zur Bewegung anregen, ergänzen somit das bereits bestehende Angebot und bieten einen neuen Treffpunkt im Ort. In den vergangenen Jahren war die Gemeinde Hof bei Salzburg als Projektumsetzerin bestrebt, die Schulen und Vereine sowie die jungen und älteren Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess miteinzubeziehen. Die Wünsche und Anforderungen wurden bei der Errichtung des Freizeit- und Erholungsparks entsprechend berücksichtigt. Mit der Errichtung des Generationenparks – was durch die finanzielle Unterstützung des LEADER-Förderprogrammes und somit von Bund, Land und Europäischer Union ermöglicht werden konnte – wird die Möglichkeit geboten, neue Bewegungsformen zu entdecken und das soziale Miteinander zu fördern. Angelehnt an Motorik- oder Fitnessparks dienen diverse Geräte, Plätze und Anlagen zur körperlichen Gesundheit, Verbesserung der Geschicklichkeit, Orientierung sowie der Koordination oder dem Gleichgewicht.

Bürgermeister Thomas Ließ lädt alle in Hof Beheimateten sowie Gäste aus allen anderen Gemeinden und Regionen herzlich ein, dem Bewegungspark einen Besuch abzustatten und das neue Angebot und den Treffpunkt für Jung und Alt gleich selbst zu erleben.

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Fotos: Gemeinde Hof bei Salzburg/LEADER-Region FUMO 2020


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LernOase – Unentgeltliche Hilfe für Kinder bei Schulproblemen

Die LernOase Mondsee wurde im Juli 2020 als gemeinnütziger Verein gegründet, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Familien, die sich Nachhilfe sonst nur schwer leisten können, an 3 Nachmittagen in der Woche zu unterstützen. Ein Team von ehrenamtlichen HelferInnen, größtenteils pensionierte LehrerInnen, betreut im Clubraum der Marktgemeinde Mondsee Kinder zwischen 6 und 15 Jahren. Der Clubraum wurde dafür von den VereinsgründerInnen renoviert und kindgerecht ausgestattet. Eine Projektkoordinatorin kümmert sich um den reibungslosen Ablauf und die Kommunikation zwischen Schule-Eltern-Lernoase, sodass die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in Ruhe mit den Kindern Hausübung machen und sich mit ihnen auf Tests oder Schularbeiten vorbereiten können. Die Kinder sind für mindestens ein Semester angemeldet und kommen regelmäßig in die LernOase, nur so kann ein guter Fortschritt gewährleistet werden.

Den Kindern kann, dank Sponsoren, jeden Tag eine gesunde Jause angeboten werden. Die Spender sind unter www.lernoase-mondsee.at aufgelistet. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle UnterstützerInnen. Wenn auch Sie, als Privatperson oder Unternehmer etwas zu diesem Projekt beitragen möchten, freuen wir uns über materielle oder finanzielle Unterstützung.

LernOase – Kto. AT16 3432 2000 0053 2549

Kontaktdaten:

Obfrau Bernadette Märzinger 0650 4863200, b.maerzinger@yahoo.de oder Projektkoordinatorin Brigitta Mayr 0664 5002698 brigittamayr@aon.at

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Fotos: © ichtgruen-design_linda-mayr



Testung E-Mobilität

Learning Journey Werfenweng

Der diesjährige Learning Journey hat viele Interessenten der FUMO-Region nach Werfenweng gebracht. Ein Dank gilt dabei dem Bürgermeister der Gemeinde Peter Brandauer und Regionalverbandsgeschäftsführer Stephan Maurer für den Blick hinter die Kulissen! Das Mobilitätsangebot vor Ort soll beispielgebend für die Gemeinden in der FUMO-Region sein. Die TeilnehmerInnen erfuhren mehr über die Best-Practice-Beispiele im Bereich nachhaltiger Mobilitätssysteme, welche nicht nur vorgestellt, sondern ein Teil davon sogar vor Ort getestet werden konnte.
Besonders interessiert haben sich die teilnehmenden BürgermeisterInnen und BürgerInnen für das Anrufsammeltaxisystem, das sogenannte w3-Shuttle. Aufbauend auf den Analyseergebnissen des FUMObil-Projekts und den funktionierenden Vorbildprojekten sollen nun maßgeschneiderte Lösungen für die Gemeinden entwickelt und in Angriff genommen werden. Das Rufbussystem scheint hier ein sinnvoller nächster Schritt auf dem individuellen “Weg der 1000 Schritte” in Richtung Sanfte Mobilität und nachhaltiger Tourismus in der FUMO Region, wie es Bgm. Brandauer treffend formuliert hat.
Learning Journey Werfenweng_2Learning Journey Werfenweng
Bgm. BrandauerTestung E-Mobilität
Testung E-Mobilität_2Testung E-Mobilität_3
w3-Shuttle_2w3-Shuttle
Fotos: LEADER-Region FUMO 2020


Dank Rupert

7. FUMO Generalversammlung & Präsentation PUMPTRACK

Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung wurden im Zuge des Ablaufs der Funktionsperioden wieder Neuwahlen des Vorstandes sowie zugleich des Projektauswahlgremiums durchgeführt. Sowohl der Obfrau-Stv. als auch der Schriftführer fanden eine neue Besetzung, auch einige neue Mitglieder konnten herzlich willkommen geheißen werden:

FUMO-Vorstand

Obfrau: Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser (Gemeinde Oberhofen am Irrsee)

Obfrau-Stellvertreter: Bgm. Thomas Ließ (Gemeinde Hof bei Salzburg)

SchriftführerinElisabeth Schlemper MSc (Bildung, Jugend, Soziales, Frauen)

Kassier: Bgm. Johann Grubinger (GemeindeThalgau)

Weitere Vorstandsmitglieder:

Mag. (FH) Thomas Ebner (Tourismus, Kultur)

Mag. Thomas Winterer (Soziales, Umwelt und Abfall)

Mag. Elisabeth Schwarzl (Wirtschaft)

LAbg. Michaela Langer-Weninger (öffentliche Vertretung, Präsidentin der LK OÖ)

Nadine Auer (Landwirtschaft, Kultur/Kunst)

 

Ein großes Dankeschön gelten dem langjährigen Obfrau Stellvertreter Bgm. Rupert Reischl aus Koppl sowie Katharina Lichtmannsperger aus Thalgau, welche den Verein mit ihren innovativen Ideen und Begeisterung für die Entwicklung unserer Region seit den Anfängen der FUMO begleitet haben! Weitere neue Gesichter im Team sind Bgm. Johann Grubinger, Nadine Auer, Thomas Winterer und Elisabeth Schlemper, welche im Rahmen der Sitzung herzlich willkommen geheißen wurden. 🥳👌
Dank Katharina
Dank Rupert
Vorstellung GrubingerVorstellung Winterer
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Projektpräsentation Pumptrack Koppl

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Foto: Dr. Hermann Klug 2020

Noch vor der Eröffnung der Generalversammlung im Gasthof Riedlwirt wurde das letzte Tageslicht genutzt, um die Präsentation eines der LEADER-Projekte aus dem Jahr 2020 den anderen Tagesordnungspunkten vorzuziehen. Der unterhalb des Wirtshauses gelegene neue „Pumptrack Koppl“, ein erst kürzlich realisiertes LEADER-Projekt, konnte in diesem Rahmen von den FUMO-Mitgliedern sowie VertreterInnen der LEADER-verantwortlichen Landesstellen direkt vor Ort begutachtet werden. Der Projektleiter Dr. Hermann Klug, Obmann des Vereins Union MTB Club Koppl, präsentierte eindrucksvoll gemeinsam mit der Vereinsjugend und dem Jugendzentrum den Anwesenden den Pumptrack mit seiner Endlosschleife mit Wellen, Anliegerkurven und Sprüngen, welche sogar ohne Pedale und Treten befahren werden können.

Klug erklärt, dass die Beschleunigung durch Gewichtverlagerung erfolgt, genauer gesagt durch aktives Beugen und Strecken von Armen und Beinen, dem sogenannten “Pumpen”. Der Pumptrack ist für alle Rollsportarten, Altersklassen und Fortschrittsstufen geeignet. Im Verhältnis zu anderen Sportarten handelt es sich um eine günstige Sportanlage mit hohem Freizeitwert für Spaß, Sport & Fitness und geringen Pflege- und Wartungskosten.

Dieser ergänzt die Trainingsmöglichkeiten und schult eine sichere Beherrschung von Bike und eigenem Körper. Bei den SportlerInnen werden Ausdauer, Kraft und Herz-Kreislauf-System gestärkt. Der neue Pumptrack hat eine sehr anziehende Wirkung und ein großflächiges Einzugsgebiet, da die nächsten Angebote dieser Art außer Reichweite sind. Der Bau der Anlage erfuhr große Nachfrage im Vorfeld und wurde in der Gemeinde Koppl und Umgebung befürwortet. Die Pachtfläche, auf der die Anlage erbaut wurde, ist Teil des Trainingsgeländes des Union Mountainbike Clubs Koppl. Der Pumptrack selbst, so Dr. Klug, misst eine Lauflänge von 150 Metern sowie 1 000 m² Fläche. Die Benutzung des Areals ist für jedermann mit entsprechend dafür vorgesehenen Endgeräten und Schutzausrüstung gestattet und nur bei Tageslicht möglich.

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Waldpflegetraining_Waldbesitzer_Projektträger

Den eigenen Wald klimafit bekommen

mit dem LEADER-Projekt „Wald im Klimawandel – im Waldpflegetraining lernen“

In der Fuschlseeregion läuft aktuell ein salzburgweit einzigartiges LEADER-Projekt, das privaten Waldbesitzern professionelle Unterstützung für die eigene Waldarbeit bietet. Durch die Beratung und Begleitung eines Waldpflegetrainers können die KursteilnehmerInnen praktische Erfahrungen machen und wertvolles Wissen für die nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Waldflächen erhalten.

Landesforstdirektor Mitter, Sachbearbeiterin Bahar der Leader-verantwortliche Landesstelle sowie LEADER-Regionsmanagerin Soriat konnten sich direkt in einem privaten Waldgrundstück von der Sinnhaftigkeit des Projekts überzeugen.

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Foto: Beim Waldpflegetraining, Quelle: LEADER-Region FUMO

„Es wird beispielsweise darauf geachtet, dass im Wald eine gute Alters- sowie Artendurchmischung herangezogen wird. Durch die fachgerechte Bewirtschaftung des Waldes können Bäume ein gutes Wurzelwerk und passende Baumkronen ausbilden, was sie wiederum „klimafit“ – d.h. standhaft gegenüber Stürmen oder Schneedruck – macht“, erklärt Waldpflegetrainer Maximilian Woerle. Neben der forstwirtschaftlichen Fachinhalte sind v.a. auch das technische, fachgerechte Handling der Motorsäge sowie einzelne, kritische Arbeitsschritte in der Baumfällung wichtige Kursinhalte. Landesforstdirektor Mitter erklärt, dass sich speziell bei der Arbeitssicherheit in den letzten Jahren viel getan hat und ihm die persönliche Sicherheit bei der Waldarbeit ein äußerst wichtiges Anliegen ist.

„Ich bin froh, dass es den Waldpflegeverein Thalgau gibt. Ohne ihn wäre ich als einfacher Landwirt wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, mich so intensiv mit meinem eigenen Wald zu beschäftigten“, erläutert der Waldbesitzer. „Durch das Angebot der Waldpflegetrainings des LEADER-Projekts wurde es mir erleichtert, den ersten Schritt zu tun. Jetzt möchte ich dranbleiben und meinen Wald regelmäßig pflegen. Da haben wir alle was davon!“

Das Projekt läuft noch bis 31.10.2021, wobei privaten Waldbesitzern ein Waldpflegetraining pro Tag á 8 h Waldarbeit mit Motorsäge um € 143,20 angeboten werden kann. Im Kostenbeitrag ist bereits eine 60%ige LEADER-Förderung berücksichtigt.
Anmeldung bei Winkler Fritz, Obmann des Thalgauer Waldpflegevereines unter 0664/4214472.

Waldpflegetraining_Waldbesitzer_Projektträger
Foto: Beim Waldpflegetraining, Quelle: LEADER-Region FUMO


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Erfolgreiche Generalprobe für die 4youCard- Jugendtaxi-App

Ersehnte Jugendtaxi-App startet als gemeinsames LEADER-Projekt im Bezirk Vöcklabruck durch!

Seit 6. Oktober 2020 gibt es in 48 Gemeinden des Bezirks und auch im ganzen Mondseeland die beliebten Jugendtaxi-Gutscheine digital. Bequem können diese über die 4youCard-App heruntergeladen und bei teilnehmenden Taxibetrieben eingelöst werden. Der deutliche Wunsch der Jugendlichen in einem bezirksweiten Jugendrat nach einem flächendeckenden und einheitlichen Jugendtaxi-Angebot in einem zeitgemäßen Format konnte nun dank der 3 LEADER-Regionen FUMO, REGATTA und VÖCKLA-AGER erfüllt werden. Der Verein 4YOUgend, der Betreiber der 4youCard, wurde mit der Entwicklung der App für den Pionierbezirk Vöcklabruck beauftragt. Die von der Wohngemeinde und dem Land OÖ zur Verfügung gestellten Gutscheine können nun direkt über die App heruntergeladen werden. Für die Einlösung scannen die Jugendlichen im Taxi lediglich einen QR-Code und können so günstig und sicher nach Hause kommen.

Die erste Jugendtaxi-App Österreichs ist das Resultat der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit – die bereits etablierte 4youCard-App wurde hierfür um einen „Jugendtaxi-Bereich“ erweitert. Die App kann kostenlos im App-/Google Play-Store heruntergeladen werden, einzige Voraussetzung für die Nutzung ist der Besitz einer gültigen 4youCard. Die Jugendlichen werden in der App mit ihrem Wohnort registriert und bekommen so die von ihrer Gemeinde zur Verfügung gestellten Gutscheine angezeigt. Man hegt bereits Ambitionen, das Angebot für das gesamte Bundesland einzuführen.

Langfristiges Ziel ist es, die Verkehrssicherheit unter Jugendlichen auf diesem Weg zu erhöhen sowie den Anreiz, sich selbst zur späten Stunde noch hinters Steuer zu setzen, zu verringern. Um das neue Angebot auch attraktiv zu gestalten und eine optimale Lösung für alle Nutzergruppen, nämlich Gemeinden, Taxibetreiber und Jugendliche zu finden, wurden die Erfahrungen und Wünsche jeder Gruppe im Vorfeld eruiert und bei der App-Entwicklung bestmöglich berücksichtigt. Ein weiterer Vorteil der App ist die Vereinfachung der bisherigen Abrechnungsprozederes, da die Gutschein online verbucht werden. Durch die Umstellung auf ein digitales System können Material- und Personalaufwand für die Gemeinden reduziert werden.

Mehr Infos zur 4youCard-Jugendtaxi-App finden Sie auf www.jugendtaxiooe.at

Bild Jugendtaxiapp

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Foto: Testfahrt der Jugendtaxi-App

 



Plötzhaus_Außenansicht

Mittelalterliches Gefängnis “Plötzhaus” nimmt Formen eines Museums an

Im Rahmen des LEADER-Projektes “Das Plötzhaus am Baderbach” werden die Räumlichkeiten des ehemaligen Gefängnisses öffentlich zugänglich gemacht. Es ist so konzipiert, dass über eine Zeitschloss in den Monaten Mai bis Oktober die Räumlichkeiten betretbar werden – die offizielle Eröffnung des neuen Museums wir voraussichtlich im Frühjahr 2021 sein.

Plötzhaus_Eingang_FörderhinweisPlötzhaus_Bild_Daniela-Thomas

Plötzhaus_Kathi-und-GefangenerPlötzhaus_Kopf-ab_Thomas-Daniela Plötzhaus_Projektgruppe

Im Frühjahr des vergangenen Jahres erfolgte der Startschuss zu den Bauarbeiten. Zuerst musste eine Zufahrt zum Gebäude errichtet werden, war dieses doch zuvor nur zu Fuß erreichbar. Während der Bauphase diente dieser Weg schließlich für die Anlieferung und die Abwicklung des Baustellenverkehrs, welcher dann als Wanderweg und Zugang zum Museum erhalten bleiben soll.

goproHinterseite Plötzhaus

Im Gebäude selbst hat sich auch viel getan. So wurden alle quer durch die Räume verlaufenden Rohrleitungen (Wasser- u. Abwasserleitungen) deinstalliert und neu verlegt. Im zukünftigen Museumsbereich gab es bislang keine Elektrizität, was sich nun auch geändert hat, denn alle Räume wurden mit Beleuchtungskörpern ausgestattet. Zusätzlich wurde eine Notbeleuchtung installiert.

Museumsbereich_5Holz- und ElektrikerarbeitenNotausgang

Die alten, teilweise verfaulten Holzfenster und Fensterrahmen wurden durch handgefertigte Holzfenster ersetzt, um eine gewisse Authentizität zu erhalten.

Tischlerarbeiten

Die meiste bauliche Veränderung hat der ehemalige Heuboden erfahren, der künftig als ca. 40 m² großer Ausstellungsraum zur Hofer Zeitgeschichte genützt wird. Der alte Holzdielenboden wurde entfernt und da der Raum unterschiedliche Fußbodenebenen aufwies, wurde durch eine aufwendige Unterkonstruktion ein durchgängiges Fußbodenniveau geschaffen und ein neuer Dielenboden aus sägerauen Pfosten verlegt. Weiters wurde eine Holzdecke eingezogen, um alle Leitungsführungen zu verdecken. Auf dieser Decke wurden die Beleuchtungsköper installiert, wobei Scheinwerfer punktuell die einzelnen Schautafeln ideal ausleuchten können.

gopro_vor fertigstellung Museumsbereich

Aber auch in punkto Sicherheit wurde investiert. Wie bereits oben erwähnt, wurde eine eigene Notbeleuchtung installiert, die den Fluchtweg markiert. Beim Abgang zum Verlies wurde ein von Hand geschmiedetes Geländer aufgestellt.

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Projektleitung Sigi Burgschwaiger: Es hat sich gezeigt, dass man bei einem alten Gebäude wie dem Plötzhaus vor Umbauten nicht wissen kann, was einen erwartet, wodurch man häufig mit nicht vorhersagbaren Problemen konfrontiert wird. Dank der guten Betreuung durch das FUMO-Team, der Unterstützung von Gemeinde und Tourismusverband, sowie der raschen, unbürokratischen Bearbeitung durch das Amt der Salzburger Landesregierung, konnte dementsprechend darauf reagiert und gehandelt werden. Als sich herausstellte, dass der bestehende Eingangsbereich höchst baufällig ist, konnte durch Verschiebung einzelner Kostenpositionen ein neuer Eingangsbereich geschaffen werden. Alle am Projekt beteiligten Personen sind der Meinung, dass das Projekt durch die Neugestaltung des Eingangsbereiches enorm profitiert hat. In diesen Räumlichkeiten gibt es nun auch Sitzgelegenheiten, zusätzliche Schautafeln, Requisiten, eine rustikale, zeitgesteuerte Eingangstür und sehr bald werden BesucherInnnen auch die Möglichkeit haben, ins WLAN einzusteigen. Mit QR-Codes auf den Tafeln kann beispielsweise auch der englischsprachige Text für jede Station und jeden Raum aufgerufen werden. 

Hier noch ein paar Eindrücke:

Museumsbereich_1Eingangsbereich_Innen_2 Baderbachmühle von Plötzhaus aus_3Eingangsbereich_InnenEingangsbereich_FörderhinweisFöderhinweis_Außenseite



Makerday_Absage

Makerday 2020 – verschoben!

Achtung – Makerday 2020 verschoben 

Schwierige Zeiten erfordern schwierige Entscheidungen. Die Gesundheit unserer AusstellerInnen und BesucherInnen ist uns sehr wichtig. Aufgrund der derzeit gültigen Beschränkungen und notwendigen Maßnahmen in Bezug auf die aktuelle Covid19-Situation sehen wir uns leider nicht in der Lage, den FUMO Makerday am 23. Oktober 2020 durchzuführen.

Nach Absprache mit dem Werkschulheim Felbertal haben wir deshalb entschieden, die Veranstaltung auf nächstes Jahr zu verschieben.

Einen neuen Termin werden wir festlegen, sobald es die Situation wieder zulässt. Wir hoffen, dass alle Mitwirkenden auch dann wieder dabei sein werden, wenn wir Jung und Alt dazu einladen, bei einem spannenden Makerday zu experimentieren, auszuprobieren und zu werken.

Die offene Werkstatt für Jung und Alt geht 2021 in die zweite Runde

Werken, experimentieren, ausprobieren heißt es dann wieder beim nächsten Makerday im Werkschulheim Felbertal in Ebenau. Der zweite Makerday in der LEADER Region FUMO vereint traditionelles Handwerk mit Zukunftstechnologien. Interessierte aller Altersschichten sind bei freiem Eintritt eingeladen, in die Welt der Technik und Digitalisierung einzutauchen. Das vielfältige Angebot reicht vom Kennenlernen und Ausprobieren eines Lasercutters über den Einstieg in die Bereiche Programmierung, Robotik und Forschung bis hin zu Radio- und Fernsehworkshops (Radiofabrik und FS1). Auch die Wirtschaftskammer ist mit dem Talentecheck wieder mit dabei genauso wie das Forschungsinstitut für Limnologie mit einem richtigen Labor.

Making – einfach tun! Auf spielerische Art und Weise wollen die Veranstalter für MINT-Themen begeistern. Die LEADER Region FUMO freut sich auf viele staunende Gesichter und großartige Ergebnisse. Der Makerday findet in Kooperation mit dem Werkschulheim Felbertal, Akzente Salzburg und der Wirtschaftskammer Salzburg statt.

Infos und das Programm findet man auch auf der Homepage www.regionfumo.at/makerday.

Makerday_Absage

Makerday_Copyright Christine Anwander
Foto: Agentur Christine Anwander

 



Bauarbeiten_1_bearbeitet

Baustart des Pumptracks in Koppl

Bike- und Skate-Begeisterte aus der Region bekommen einen neuen Pumptrack in Koppl

Viele talentierte Biker mit vielen Ideen – das Engagement des Union Mountainbike Club Koppl und mitgliedsstärksten Radsport-Vereines im Land Salzburg kann sich sehen lassen. Das neueste Vorhaben, die Errichtung eines Pumptracks in der Gemeinde Koppl, entspricht ganz dem steigenden Trend hin zum Radfahren mit all seinen Facetten.

Der Verein mit seinen rund 200 Mitgliedern kann stolz auf zahlreiche Erfolge in verschiedenen Disziplinen des Mountainbikens zurückblicken. Um das erreichen zu können, bedarf es jedoch eines regelmäßigen, effektiven Trainings, sei es im vereinseigenen Bikepark oder bei gemeinsamen Ausfahrten, z.B. am Fuße des Nocksteins. Die fortgeschrittene Fahrtechnik für den Renneinsatz steht dabei ebenso im Vordergrund wie eine sichere Bikebeherrschung für Freizeit- und BreitensportlerInnen. Um dieses Niveau der Ausbildung halten und nachhaltig sogar steigern zu können, ist die Nachfrage nach der Realisierung eines Pumptracks bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen in Koppl und seinem Umland gestiegen.

Im Herbst 2020 soll nach erfolgter Förderzusage vom Land Salzburg sowie der Gemeinde Koppl zu diesem Zweck der bestehende Bikepark im Bereich der Skateranlage wiederbelebt und erweitert werden und so schließlich für ein breites Publikum aus Freizeit-, Breiten- und Leistungssport zugänglich gemacht werden. Mit Unterstützung der LEADER Region Fuschlsee Mondseeland (FUMO), dem EU-Förderprogramm für ländliche Entwicklung sowie der Vereinsunterstützung der Gemeinde Koppl, kann hier der schon länger herbeigesehnte „Pumptrack“ im wahrsten Sinne aus dem Boden gestampft werden. Für diesen soll die bestehende asphaltierte Fläche sowie der angrenzende Schotterbereich am Bikepark ausgebaut werden. Der Track selbst, auf welchem, ohne zu treten, durch Hochdrücken des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufgebaut werden kann, wird auf seiner Lauffläche asphaltiert sein. Somit ist er gegen Witterungseinflüsse besser gewappnet und steht Nutzer/innen von Jung bis Alt langfristig zur Verfügung.

Die geplante Eröffnungsfeier des neuen Pumptracks in Koppl findet am 17.10.2020 statt. Dazu folgen noch nähere Details, welche über die Webseite https://www.mountainbikers.at verkündet werden.

Pumptrack Koppl_Vereinsfoto Mountainbikeclub Koppl_Copyright Hermann Klug Bauarbeiten_1_bearbeitet
 Fotos: Klug Hermann, 2020