Category: Allgemein

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LernOase Mondseeland – eine positive Zwischenbilanz

Die LernOase als gemeinnütziger Verein hat das Ziel, SchülerInnen mit ressourcenarmem Hintergrund dabei zu unterstützen, den Anforderungen der Schule besser entsprechen zu können. Die operative Tätigkeit wurde am 1. Oktober 2020 aufgenommen, mitunter auch, weil zu befürchten war, dass die Coronakrise im Winter das Schulgeschehen weiterhin stark beeinflussen werde und in der Folge eine bestimmte Zielgruppe speziell Hilfe nötig hat.

SchülerInnen und Schüler

Im Berichtszeitraum konnten insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler durch die LernOase in Schulbelangen unterstützt werden. 11 von ihnen besuchen die Volksschule Mondsee, 2 die UNESCO MS und 4 die Sportmittelschule Mondsee. Coronabedingt konnten zwei Kinder aus Oberhofen bislang nicht geschickt werden. Als Zuleitungssystem fungieren generell die Schulen des Mondseelandes. Zu drei von ihnen besteht trotz Corona ständiger Kontakt. Im 2. Semester bzw. nach dem Lockdown soll der Kontakt zu den Volksschulen der Umlandgemeinden verstärkt aufgenommen werden.

Bisher konnten in 13,5 h pro Woche zwischen 2 und 4 LernbegleiterInnen pro Nachmittag für durchschnittlich 6 Kinder tätig sein. Gesamt ergibt dies 184 ehrenamtlich geleistete Betreuungsstunden bei 17 angemeldeten Kindern.

Ehrenamtliche LernbegleiterInnen

Neben der Hauptkoordination durch Brigitta Mayr konnten für das Projekt als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 16 Stützkräfte, überwiegend pensionierte Lehrkräfte aus der Pflichtschule, gewonnen werden. Seit dem Beginn des Lockdowns am 16. Nov. 20202 nahm sich der Großteil von ihnen aus Gründen ihrer gesundheitlichen Sicherheit bis dato aus dem laufenden Betrieb. Sie werden nach dem Lockdown ihre Tätigkeit in der LernOase wieder aufnehmen. In der Zeit von 24. November bis 3. Dezember 2020 konnte jeweils pro Woche eine Praktikantin bzw. ein Praktikant, die von der soziale Einrichtung «NORA Beratung» übermittelt werden konnten, die LernOase im Rahmen der Lerneinheiten sowie der Freizeitaktivitäten unterstützen. 

Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona

Zwar war auch während des Lockdown die LernOase an drei Tagen in der Woche geöffnet, es konnten jedoch aus Platzgründen (Abstandsregeln etc.) jeweils nur 4 bis maximal 6 Schülerinnen und Schüler pro Tag erscheinen. Ein Großteil der LernbegleiterInnen ist darüber hinaus nicht aktiv, sodass jeweils nur zwei bis drei Lernbegleiter in den letzten Wochen anwesend waren. Dabei wurden die Hygieneregeln strikt eingehalten (häufiges Lüften, Händewaschen, Tragen von FFP2 Masken etc.) und gesunde Jause ausgesetzt oder auf ein Minimum beschränkt. Außerdem war das Betreten der Räumlichkeiten durch Erziehungsberechtigte stark eingeschränkt und im Ausnahmefall nur mit FFP2 Maske möglich. Den eingehaltenen Maßnahmen entsprechend kam es schließlich zu keiner Übertragung des Virus, lediglich eine Erkrankung (Ansteckung im privaten Bereich) wurde rechtzeitig erkannt und in Quarantäne ausgeheilt. Die Kinder selbst haben auf die geforderten Sicherheitsmaßnahmen verständnisvoll reagiert und sich akribisch daran gehalten.

Finanzierung

Das Projekt kann durch das LEADER-Programm gefördert und die Kosten für die ersten drei Jahre zu 80 % durch die LEADER-Region FUMO getragen werden. Die Vorfinanzierung wurde durch die Marktgemeinde Mondsee übernommen. 10 % der Kosten tragen die 8 Mondseelandgemeinden, aufgeteilt auf Basis der jeweiligen Einwohnerzahl. Die restlichen 10 % sind durch den Verein selbst aufzubringen. Die dabei einkalkulierten Einnahmen (z.B. via Weihnachtsmarkt) waren aufgrund von Corona nicht wie geplant realisierbar. Die positive Einstellung gegenüber der Kinder und Jugendlichen und des Projektes hat aber bislang durch Zuwendungen von Privaten und Firmen eine gangbare finanzielle Lage ergeben.

Kommunikation:

Geplant war ein regelmäßiger Austausch innerhalb der ehrenamtlichen LernbegleiterInnen in gemütlicher Atmosphäre. Vor dem Hintergrund der Krise beschränkt sich die interne Kommunikation allerdings auf das notwendige Organisatorische via Kommunikationsmedien. Die Informationen über die LernOase können über eine eigene Homepage, die Homepages der Schulen im Mondseeland, einen Folder inkl. eigene CI und Logo gestreut werden.

Besuch vom Therapiehund

Bild: Besuch vom Therapiehund, © LernOase

kreativ

Bild: kreatives Freizeitangebot, © LernOase

Fasching

Bild: gemeinsamer Fasching, © LernOase

Kappler

Bild: Aktivitäten in der LernOase, © LernOase



Start der FUMO Sozial.Impulse im Mai 2021

“Soziale Impulse für die Region – Anker sein und Halt geben“ – Der Titel gibt bereits Aufschluss über die aktuellen Vorhaben der FUMO. Spätestens durch die Covid-Pandemie ist uns klar geworden, wie wichtig ein gut funktionierendes soziales Netz für hilfsbedürftige Personen ist. Die FUMO ruft daher ein Impulsprogramm ins Leben, das pflegende Angehörige entlastet, das Gemeinschaftsgefühl in der Region stärkt und BewohnerInnen und soziale AkteurInnen untereinander vernetzt. Im Laufe der nächsten zwei Jahre wird in der gesamten FUMO-Region ein umfangreiches Workshop- und Vortragsprogramm angeboten, bei welchem Themen wie Demenz genauso im Fokus stehen wie Fachvorträge rund um Pflege und Betreuung. Die Workshopreihe „Meine Familie und ich“ beschäftigt sich mit der Frage, wie wir den Familienalltag meistern können, ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben. Wer Interesse an der Teilnahme, der Vernetzung oder am Mitwirken hat, findet alle Infos zum Projekt unter www.regionfumo.at.

Start der Workshopreihe «MEINE FAMILIE UND ICH» im Mai 2021: 

Workshopreihe_Familie



Die Erfolgsgeschichte LEADER wird fortgeschrieben!

LEADER ist seit Anfang der 90er Jahre ein EU-weites Förderprogramm für ländliche Entwicklung. Ziele des Programms, welches zu 80 % aus EU-Mitteln finanziert ist, sind unter anderem die Lebensqualität in den Regionen zu erhöhen und das Miteinander zu stärken. Die Ideen für die Projekte kommen dabei von den Menschen aus den Regionen, der Nutzen bleibt in den Regionen. LEADER ist jedoch viel mehr als nur ein Förderprogramm. Einzigartig ist, dass für die jeweiligen Anliegen schnell und unbürokratisch persönliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Im Bezirk Vöcklabruck sind das die LEADER-Regionen Vöckla-Ager, Regatta und Fuschlsee-Mondseeland (FUMO). Sie sind die Schnittstellen zwischen Ideengebern, regionalen Entscheidungsträgern und den öffentlichen Behörden und helfen den Menschen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. In der täglichen Arbeit der LEADER-Regionen ist es mitunter die schönste und wichtigste Aufgabe, engagierte Personen bei der Verwirklichung ihrer Ideen persönlich zu begleiten.

Stolz darf man auf die Bilanz der Jahre 2014 bis 2020 sein: Über 160 Projekte wurden im Bezirk Vöcklabruck auf den Weg gebracht, Fördermittel von rund 6 Millionen € konnten in den Bezirk geholt werden. Die regionale Wertschöpfung ist beträchtlich, knapp 12 Millionen € an Investitionen wurden dadurch direkt ausgelöst. Neue Ideen und innovative Ansätze sind willkommen, die Projekte sind dabei so vielfältig wie die EinwohnerInnen des Bezirks selbst. Umgesetzt wurden Projekte aus den Bereichen Wirtschaft, Naturschutz, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur, Jugend oder Soziales. LEADER ist damit das Programm mit dem größten thematischen Spielraum im Bereich der Regionalentwicklung. Bezirksweit wurden beispielsweise eine Jugendtaxi-APP, wodurch Jugendliche vergünstigt und einfach Taxileistungen am Wochenende nutzen können, und das Programm „Erfolg in meinem Unternehmen“ umgesetzt. Insgesamt bekamen hier 30 Klein- und Mittelunternehmen aus dem Bezirk die Möglichkeit, ihre Betriebe in einem maßgeschneiderten Lehrgang zukunftsfit zu machen.

Besonders erfreulich ist, dass für innovative und regionale Projektideen bis Ende 2022 weiterhin Fördermittel zur Verfügung stellen. Eine Fortführung des Programms darüber hinaus ist bereits gesichert, LEADER bleibt unumstritten ein fixer Bestandteil des EU-Programms für ländliche Entwicklung. Im Jahr 2021 werden die Regionen mit der Erstellung der neuen lokalen Entwicklungsstrategien starten, wo die Weichen für die kommende Förderperiode bis 2027 gestellt werden. Hier sind die BürgerInnen eingeladen, ihre Ideen für die Region einzubringen. Schließlich wissen die EinwohnerInnen der Region selbst am besten, was die Region für eine wünschenswerte Entwicklung braucht.

Foto_Pfahlbau Pavillon Seewalchen

Bildtext: Leo Gander, Julia Soriat-Castrillón und Josef Nußdorfer (v.l.n.r.) sorgen im Bezirk Vöcklabruck für die Umsetzung des LEADER-Förderprogramms.



Neu! Soziales Impulsprogramm für die FUMO-Region

«Soziale Impulse für die Region – Anker sein und Halt geben»

Der Titel gibt bereits Aufschluss über die aktuellen Vorhaben der FUMO. Ein Problem jagt das andere, so kommt es einem momentan vor. Wir stoßen an unsere Grenzen, fragen uns wie es weiter geht und unsere sozialen Bedürfnisse haben wir so deutlich vor Augen wie noch nie. Spätestens durch die Covid-Pandemie ist uns klar geworden, wie wichtig ein gut funktionierendes soziales Netz für hilfsbedürftige Personen ist. Dieses soziale Netz sind einerseits die engsten Familienmitglieder, Freunde sowie Nachbarn, aber andererseits auch Gemeinden, soziale Organisationen und andere Institutionen, die sich im Sinne einer „Sorgenden Gemeinde“ für die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen und den Zusammenhalt in der Bevölkerung einsetzen. Für die Bewältigung der Herausforderungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen müssen Lösungen gefunden werden.

Eine regionale Bewältigungsstrategie ist es, Menschen und AkteurInnen zu vernetzen, gegenseitiges Vertrauen und Verständnis füreinander aufzubauen und Menschen dadurch Halt zu geben. Ein Lösungsversuch auf individueller und familiärer sowie lokaler und regionaler Ebene ist das vorliegende Projektvorhaben:

Die LEADER-Region FUMO ruft ein Programm ins Leben, das einerseits pflegende Angehörige sowie Familien/Personen in belastenden Situationen entlastet und andererseits das Gemeinschaftsgefühl in der Region stärkt und BewohnerInnen und soziale AkteurInnen untereinander vernetzt. Dabei werden konkrete Hilfs- und Engagement-Angebote aus der Region in den Fokus genommen und einer breiten Bevölkerung nähergebracht. Die Sozial.Impulse sollen in möglichst vielen FUMO-Gemeinden «ankern und Halt geben». In Summe soll mit dem Impulsprogramm ein sozialer Mehrwert für die Region geschaffen werden, der auch die gegenwärtigen Herausforderungen und Trends unserer Gesellschaft – wie Einsamkeit, fehlendes Zugehörigkeitsgefühl, Pflegebedürftigkeit, Demenz, Umgang mit Krisen und Daseinsvorsorge im ländlichen Raum – gezielt adressiert und entgegenwirkt.

Die nachstehende Illustration gibt eine Übersicht über die unterschiedlichen Module und Aktivitäten innerhalb des zweijährigen Projektes.

EIN AUFRUF AN DIE BEVÖLKERUNG! Wir suchen BotschafterInnen, VerteilerInnen, IdeenbringerInnen, Mitwirkende und Interessierte!

  • Sprechen dich diese Zeilen oder die Grafik an?
  • Engagierst du dich bereits sozial in einer der FUMO-Gemeinden, z.B. in einer sozialen Einrichtung, Gesunden Gemeinde, als Sozial- oder Seniorenbeauftragte/r der Gemeinde o.Ä. oder würdest dies gerne tun?
  • Möchtest du mehr über das Programm erfahren?
  • Hast du gute Ideen für das Programm oder möchtest du es gerne in deine Gemeinde holen?

Dann wende dich gerne jederzeit an uns, wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme! Wir möchten uns mit engagierten Personen und sozialen Akteuren der Region vernetzen und gemeinsam dringlich notwendige Strukturen stärken!

Michaela Ellmauer, Projektkoordination, +43 (0)6232 90303, mondseeland@tzs.at
Julia Soriat-Castillón, LEADER-Management, +43 (0)676 930 38 37, soriat@regionfumo.at

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Die FUMO und das Corona-Jahr

LEADER? Ein EU-Förderprogramm? Was nützt das genau der Region? Nach über 60 Projekten innerhalb von 6 Jahren LEADER-Tätigkeit in der aktuellen Periode, davon allein 11 eingereichte Projekte im Jahr 2020, dürfte der Mehrwert für die 17 Gemeinden der FUMO wohl deutlich geworden sein.

Dass LEADER ein seit Jahrzehnten erprobtes zähl- und messbares Erfolgsmodell für Ländliche Entwicklung ist, dafür sprechen die Zahlen schon lange! Wie anpassungsfähig das Programm jedoch auch ist, dass es die Krisenwiderstandsfähigkeit und Innovationskraft der Regionen fördert, hat sich im vergangenen Jahr stärker gezeigt als je zuvor. Ohnehin vielerorts in den Strategien der LEADER-Regionen verankerte Themen wie Regionalität, Direktvermarktung, Nutzung von Ressourcen, Stärkung ländlicher Gebiete und diverse soziale Aspekte rückten im „Corona-Jahr“ plötzlich so stark in den Vordergrund wie kaum zuvor. Das Engagement der Projektträger riss dabei ganz und gar nicht ab. Ganz gegenteilig dazu profitiert die Region von der Vielseitigkeit der Projekte. Die laufenden Aktivitäten der FUMO wurden auch erneut durch das alljährlich zusammenkommende Qualitätssicherungsteam bestärkt, wobei intensiv das Jahr 2020 in Augenschein genommen wurde.

Wie kann man die FUMO im Projektjahr 2020 am besten beschreiben? Es ist das Jahr mit dem besonderen Fokus auf die Projektschwerpunkte «Gemeinwohl» sowie «Natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe». Im Rahmen des Letzteren wurde das Augenmerk im Jahr 2020 insbesondere auf die Themen Mobilität und Klimaschutz gerichtet. Nicht zuletzt auch aufgrund des «Europäischen Rural Inspiration Awards» für das Projekt «FUMObil – Masterplan Zukunft der Mobilität» und neuen Initiativen seitens engagierter Bürger und der KEM Mondseeland konnten 2020 wichtige Schritte in Richtung nachhaltige Mobilitätslösungen und Klimaschutz in der Region gegangen werden. Entscheidend sind hierbei auch die zahlreichen Kooperationen mit dem Technologiezentrum und der KEM Mondseeland. Es freut uns darüber hinaus sehr, dass sich mit Jahresende auch die Bürgermeister der Fuschlseeregion für die Initiierung einer KEM in der Fuschlseeregion ausgesprochen haben. Charakteristisch für das dritte Aktionsfeld „Natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe“ war, dass eine hohe Breite an verschiedenen Zielgruppen durch sehr unterschiedliche Maßnahmen und Projekte erreicht werden konnte. Die zahlreichen sozialen Projekte, eingebettet im Aktionsfeld «Gemeinwohl – Strukturen und Funktionen», erreichten vorwiegend Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren aus der Region. Beispiele hierfür sind ein Pumptrack in Koppl, ein Bewegungspark in Hof bei Salzburg oder eine kostenlose und regelmäßige Lernhilfe für Kinder und Jugendliche in der LernOase Mondseeland. Auch ein gemeinschaftliches Wohnprojekt in Ebenau soll unterstützt werden und Raum für jene bieten, die es dringend benötigen. Im Aktionsfeld 1 «Wertschöpfung» fokussierte man sich auf die Dorf- und Tourismusentwicklung in Teilregionen. Neben der Errichtung des Aussichtsturms Kulmspitze führte die Umsetzung einer umfangreichen Machbarkeitsstudie rund um das (Ski-) Gebiet Gaißau-Hintersee zu vielseitigen Ideen zur Ganzjahresnutzung des Gebietes. In Anlehnung daran erfolgte die Planung eines kleineren Vorhabens zur Stärkung und Belebung des Ortes „Krispl-Gaißau“.

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Fotos: Laufende und PAG-genehmigte Projekte 2020 der LEADER-Region FUMO

In Summe konnten im Jahr 2020 rund 330 000 Euro und seit Beginn der Förderperiode insgesamt rund 2,1 Millionen Euro an Fördermittel für die FUMO gebunden werden. Ein beachtlicher Wert für die Region, wenn man zudem bedenkt, dass hier die eingesetzten Eigenmittel der Projektträger noch gar nicht berücksichtigt sind.

Der Wert für das Land, Regionalität und ein gesundes Klima steigt zusehends, LEADER bietet somit zukunftsfähige Perspektiven, Projekte und Vorhaben, deren Umsetzungen entscheidend für den weiteren Weg der Region sind und deren Weiterentwicklung auch in den kommenden Jahren zentrales Ziel sein soll.

Alle Tätigkeiten der LEADER-Region FUMO findet man auch auf der Homepage www.regionfumo.at.

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Foto: Qualitätssicherungs-Team der LEADER-Region FUMO, Quelle: ZOOM-Onlinekonferenz, LEADER-Region FUMO 2021

 



FUMO-Stellenanzeige zum regionalen Klimaschutz- und Mobilitätsmanager*in

Wir suchen einen „regionalen Klimaschutz- und Mobilitätsmanager*in“! 

Die Bürgermeister der Fuschlseeregion hegen aktuell Ambitionen, ein nachhaltig verankertes Klimaschutzprogramm für die Gemeinden zu etablieren – vorzugsweise eine Klima- und Energiemodellregion, ein Bundesförderprogramm des Klima- und Energiefonds. Auch konkrete nächste Schritte für nachhaltige Mobilitätslösungen in der gesamten Region Fuschlsee Mondseeland sollen unterstützt werden. Dafür wird nun ein eigenes LEADER-Projekt „FUMObil 2.0 – Klimaschutz- und Mobilitätsprojekte“ ins Leben gerufen und eine Person für die Initiierung einer KEM Fuschlseeregion sowie der Begleitung von Mobilitätsprojekten auf Projektbasis angestellt.

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Stellenanzeige:

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Gerne könnt ihr diese auch an potentielle Interessenten weiterleiten. Bewerbungsfrist ist der 10.2.2021.

 



LEADER-Regionen als starke Partner für den ländlichen Raum

Die LEADER-Region FUMO ist ein Zusammenschluss von 17 Gemeinden aus der Region Fuschlsee – Mondseeland und eine von 77 LEADER-Regionen österreichweit, die sich für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum einsetzt. Durch das breite Aufgabenspektrum der LEADER-Regionen tragen diese vielfach und vielfältig zur Erreichung der Agenda 2030 bei.

Ein von allen LEADER-Regionen angestrebtes Ziel ist, dass sie ihre Städte und Gemeinden inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten (SDG 11). Die Regionen können das aufgrund ihrer regionalen Eigenverantwortung (Lokale Aktionsgruppen), ihrer breiten Beteiligung von BürgerInnen (Bottom-Up-Ansatz) sowie der gezielten Projektfördermöglichkeiten (EU-Fördermittel). Konkret erarbeiten die LEADER-Gemeinden dazu gemeinsam mit der Bevölkerung eine sogenannte Lokale Entwicklungsstrategie. Ein eigenständiges LEADER-Management unterstützt dann regionale Akteure bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen direkt vor Ort.

Der LEADER-Region FUMO mit rund 40.000 EinwohnerInnen stehen dafür Fördermittel in der Höhe von 2,9 Mio. € für die Programmperiode 2014-2020 zur Verfügung. Das Management vernetzt und fördert dabei eine echte Zusammenarbeit zwischen Akteuren und Initiativen aus der Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gewerbe, Kultur, Klimaschutz oder Bildungseinrichtungen – und hebt die daraus erwachsende Innovationskraft durch Unterstützung bei der konkreten Projektentwicklung. Beispielsweise wurden so die preisgekrönten, bundeslandübergreifenden Projekte „FUMObil – Mobilität der Zukunft“ und „Frauen bewegen! Mentoring für Frauen aus der FUMO“ sowie jüngst die „LernOase“ für unterstützungsbedürftige SchülerInnen oder der „KlimaWeitblick“ für einen klimafreundlichen Lebensstil ins Leben gerufen.

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Fakt ist: LEADER-Regionen sind ein nicht mehr wegzudenkender Motor und Partner für eine partizipative Regionalentwicklung, die ganz im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele wirkt!

Kontakt:
LEADER-Managerin Julia Soriat-Castrillón
soriat@regionfumo.at
www.regionfumo.at

Link zum Bundeskanzleramt/Nachhaltige Entwicklung – Agenda 2030 / SDGs: Nachhaltige Entwicklung – Agenda 2030 / SDGs – Bundeskanzleramt Österreich

Link zum SDG Magazin für mehr Informationen und konkrete Projektbeispiele aus ganz Österreich: SENATE – Magazin Aktuell – Senat der Wirtschaft

 

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FUMO-Region: Wir tun was fürs Klima!

Haben Sie schon einmal vom Szenario «Hothouse Earth» gehört? Klimaforscher gehen davon aus, dass wir, sollten wir nicht durch kollektives menschliches Handeln eine Stabilisierung des Erdklimas (max. Anstieg von 1,5° C) erreichen, eine unaufhaltbare Kettenreaktion auslösen. Sollte dies eintreten, würde die permanente Erwärmung bis zu 4-5° C die Erde für viele Millionen Jahre unbewohnbar machen. Leider hinkt Österreich derzeit bei der Erreichung der Klimaschutzziele im Vergleich zu anderen EU-Ländern weit hinterher. Gegenteilig zur notwendigen Entwicklung ist Österreich beispielsweise mit 12,9 ha Bodenversiegelung pro Tag sogar trauriger Europameister.

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Abbildung: Warming stripes für Wien – jährliche Durchschnittstemperatur von 1775 bis 2019, Ed Hawkins (University of Reading)/data source: ZAMG

Regionen als Impulsgeber

Die FUMO will hier nicht tatenlos zusehen – denn auch ein kleines Land wie Österreich kann einen wichtigen Anstoß geben. Den Regionen, mit ihren Regionalentwicklungsvereinen und Gemeindeverbänden, wird hier eine wichtige Rolle zuteil, da es in der konkreten Umsetzung für den Klimaschutz die Kooperation vieler verschiedenen AkteurInnen und eine gute Koordination braucht.

Die LEADER-Region FUMO konnte hierzu bereits Vorbildwirkung beweisen und will es auch weiterhin. Erste Bemühungen erfolgten mit dem im Jahr 2017/18 umgesetzten LEADER-Projekt „FUMObil – Masterplan Zukunft der Mobilität“. Das Ergebnis aus der umfassenden Studie war eine detaillierte Datengrundlage, woraus die Schaffung einer E-Ladeinfrastruktur, die erhebliche Verbesserung der öffentlichen Verkehrslinien, die Entwicklung von kleinstrukturierten, bedarfsorientierten Dorfbussen oder die Initiierung einer Teststrecke für autonomes Fahren resultierten. Darüber hinaus erregte kein anderes FUMO-Projekt bisher mehr Aufmerksamkeit: überregional und international wird das FUMObil-Projekt als Vorzeigebeispiel angeführt. Die Krönung erfolgte mit der Auszeichnung des renommierten europäischen „RURAL INSPIRATION AWARDS“ („RIA“) 2020 in der Kategorie „climate mitigation“ für ihr nachhaltiges Mobilitätskonzept im Juni 2020. Jetzt heißt es dran bleiben!

Ambitionierte Klimaschutzziele

Die Covid-19- und die Klimakrise erhöhen den politischen Handlungsdruck so stark wie nie zuvor. Bestärkt durch die Regierung und die Länder mit ehrgeizigen Klimaschutzzielen, fallen konkrete Klimaschutzvorhaben der 17 FUMO-Gemeinden nun auf fruchtbaren Boden. Diese Chance soll nicht ungenutzt bleiben! Die FUMO möchte ganz im Sinne der Klima- und Energiestrategien der Länder Oberösterreich und Salzburg agieren, welche die Reduktion der Treibhausgasemissionen von 25-50 % bis 2030 und bis zu 100 % (!) bis 2050 vorsehen. In Salzburg strebt man eine Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energie auf 65 % bis 2030 an (Bezugsjahr 2005) sowie die Klimaneutralität und Energieautonomie des gesamten Bundeslandes bis 2050. Die Ambitionen im Bereich „Mobilität/Verkehr – Ausbau Öffentlicher Verkehr & Radverkehr“ sind dabei am größten (Reduktion Verkehr um ~ 50 % bis 2030).

Was wird angestrebt

Angesichts der positiven Fördersituation, des ambitionierten Ziels der geplanten Reduktion des CO2-Ausstoßes innerhalb von 10 Jahren um 50 % (!) und ausgestattet mit der notwendigen Datengrundlage in der FUMO-Region hofft man auf erhebliche Unterstützungen vonseiten der Landes- und Bundespolitik zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Allen voran strebt die Region die Realisierung eines nachfragegesteuerten Mobilitätssystems, eine intelligente Besucherlenkung in den Freizeittourismus-Hot-Spots sowie ein langfristig verankertes Klimaschutzprogramm in der Fuschlseeregion an. Im zweiten Halbjahr 2020 wurden bereits Vorarbeiten getätigt. Neben mehrfachen Sitzungen mit Verantwortlichen und Experten inklusive Best-Practice-Inputs wurde auch eine Learning Journey mit 15 Interessenten nach Werfenweng durchgeführt. Bgm. Brandauer und Geschäftsführer der Mobilitätszentrale Bischofshofen Stephan Maurer begeisterten mit ihren innovativen Ideen und vorbildhaften Umsetzungen im Mobilitätsbereich – aufbauend auf Vorbildern wie diesen soll nun gehandelt werden!

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Foto: FUMObil-Projekt: Gewinner Europäischer Rural Inspiration Awards 2020 (FUMO 2020)



«KlimaWeitblick» – renommierte Klimavorträge in Thalgau

Das Projekt «KlimaWeitblick» ist aus dem Agenda-21-Bürgerbeteiligungsprozess „Weitblick für Thalgau“ entstanden. Die Projektgruppe möchte viele weitere Menschen für einen klimafreundlichen Lebensstil begeistern. Denn: Gemeinsam kann so viel erreicht werden – dazu sollen auch die ChallengeAbende dienlich sein!

Die CHALLENGE:

Die Gruppe der TeilnehmerInnen trifft sich dazu an je einem Tag im Monat um 19.00 Uhr in der Bibliothek in Thalgau. Diese erhalten dort einen kurzen Fachinput und erarbeiten im Anschluss gemeinsam ein Klima-Thema aus, dass dann im Selbstversuch ausprobiert wird. Also – seit dabei bei der 1. Thalgauer Klima-Challenge! Es gibt auch coole Preise zu gewinnen!

Die VORTRÄGE:

Um die Themen inhaltlich abzurunden, wurden auch spannende Vortragsabende mit renommierten ExpertInnen organisiert:

KLIMAWEITBLICK FOLDER – DOWNLOAD

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