Yearly archives: 2020

Makerday 2020 – verschoben!

Achtung – Makerday 2020 verschoben 

Schwierige Zeiten erfordern schwierige Entscheidungen. Die Gesundheit unserer AusstellerInnen und BesucherInnen ist uns sehr wichtig. Aufgrund der derzeit gültigen Beschränkungen und notwendigen Maßnahmen in Bezug auf die aktuelle Covid19-Situation sehen wir uns leider nicht in der Lage, den FUMO Makerday am 23. Oktober 2020 durchzuführen.

Nach Absprache mit dem Werkschulheim Felbertal haben wir deshalb entschieden, die Veranstaltung auf nächstes Jahr zu verschieben.

Einen neuen Termin werden wir festlegen, sobald es die Situation wieder zulässt. Wir hoffen, dass alle Mitwirkenden auch dann wieder dabei sein werden, wenn wir Jung und Alt dazu einladen, bei einem spannenden Makerday zu experimentieren, auszuprobieren und zu werken.

Die offene Werkstatt für Jung und Alt geht 2021 in die zweite Runde

Werken, experimentieren, ausprobieren heißt es dann wieder beim nächsten Makerday im Werkschulheim Felbertal in Ebenau. Der zweite Makerday in der LEADER Region FUMO vereint traditionelles Handwerk mit Zukunftstechnologien. Interessierte aller Altersschichten sind bei freiem Eintritt eingeladen, in die Welt der Technik und Digitalisierung einzutauchen. Das vielfältige Angebot reicht vom Kennenlernen und Ausprobieren eines Lasercutters über den Einstieg in die Bereiche Programmierung, Robotik und Forschung bis hin zu Radio- und Fernsehworkshops (Radiofabrik und FS1). Auch die Wirtschaftskammer ist mit dem Talentecheck wieder mit dabei genauso wie das Forschungsinstitut für Limnologie mit einem richtigen Labor.

Making – einfach tun! Auf spielerische Art und Weise wollen die Veranstalter für MINT-Themen begeistern. Die LEADER Region FUMO freut sich auf viele staunende Gesichter und großartige Ergebnisse. Der Makerday findet in Kooperation mit dem Werkschulheim Felbertal, Akzente Salzburg und der Wirtschaftskammer Salzburg statt.

Infos und das Programm findet man auch auf der Homepage www.regionfumo.at/makerday.

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Foto: Agentur Christine Anwander

 



Baustart des Pumptracks in Koppl

Bike- und Skate-Begeisterte aus der Region bekommen einen neuen Pumptrack in Koppl

Viele talentierte Biker mit vielen Ideen – das Engagement des Union Mountainbike Club Koppl und mitgliedsstärksten Radsport-Vereines im Land Salzburg kann sich sehen lassen. Das neueste Vorhaben, die Errichtung eines Pumptracks in der Gemeinde Koppl, entspricht ganz dem steigenden Trend hin zum Radfahren mit all seinen Facetten.

Der Verein mit seinen rund 200 Mitgliedern kann stolz auf zahlreiche Erfolge in verschiedenen Disziplinen des Mountainbikens zurückblicken. Um das erreichen zu können, bedarf es jedoch eines regelmäßigen, effektiven Trainings, sei es im vereinseigenen Bikepark oder bei gemeinsamen Ausfahrten, z.B. am Fuße des Nocksteins. Die fortgeschrittene Fahrtechnik für den Renneinsatz steht dabei ebenso im Vordergrund wie eine sichere Bikebeherrschung für Freizeit- und BreitensportlerInnen. Um dieses Niveau der Ausbildung halten und nachhaltig sogar steigern zu können, ist die Nachfrage nach der Realisierung eines Pumptracks bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen in Koppl und seinem Umland gestiegen.

Im Herbst 2020 soll nach erfolgter Förderzusage vom Land Salzburg sowie der Gemeinde Koppl zu diesem Zweck der bestehende Bikepark im Bereich der Skateranlage wiederbelebt und erweitert werden und so schließlich für ein breites Publikum aus Freizeit-, Breiten- und Leistungssport zugänglich gemacht werden. Mit Unterstützung der LEADER Region Fuschlsee Mondseeland (FUMO), dem EU-Förderprogramm für ländliche Entwicklung sowie der Vereinsunterstützung der Gemeinde Koppl, kann hier der schon länger herbeigesehnte „Pumptrack“ im wahrsten Sinne aus dem Boden gestampft werden. Für diesen soll die bestehende asphaltierte Fläche sowie der angrenzende Schotterbereich am Bikepark ausgebaut werden. Der Track selbst, auf welchem, ohne zu treten, durch Hochdrücken des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufgebaut werden kann, wird auf seiner Lauffläche asphaltiert sein. Somit ist er gegen Witterungseinflüsse besser gewappnet und steht Nutzer/innen von Jung bis Alt langfristig zur Verfügung.

Die geplante Eröffnungsfeier des neuen Pumptracks in Koppl findet am 17.10.2020 statt. Dazu folgen noch nähere Details, welche über die Webseite https://www.mountainbikers.at verkündet werden.

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 Fotos: Klug Hermann, 2020



Hier kommt ihr zu den Fotos

Die gesamte Beschreibung zum Fotowettbewerb und die Fotos selbst gibt es auf ML24!

Was isst die Welt_Fotowettbewerb

 

 



Fotowettbewerb „Was is(s)t das Mondseeland?“

Nochdocht. Nochgmocht. Nochgfrogt. Klimaschutzaktionen zum Mitmachen. Die Klima- und Energiemodellregion Mondseeland widmet sich gemeinsam mit dem Technologiezentrum Mondseeland die nächsten 2 Jahre nun auch den privaten Personen. Die BewohnerInnen des Mondseelandes sollen künftig mehr nachdenken, nachmachen und nachfragen, sodass sie selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können – so das Motto!

Im Sommer 2020 starten bereits die ersten 3 Aktionen. Die Vorbereitungen für „Stoff statt Plastik“ und „Energiespartipps kommen zu Euch nach Hause“ laufen derzeit auf Hochtouren. Für den Fotowettbewerb „Was is(s)t das Mondseeland“ kann man ab sofort schon Fotos einreichen! Das beste Bild wird in der Wanderausstellung „Was is(s)t die Welt“ – derzeit im Technologiezentrum Mondseeland befindlich – integriert und mit einer leistungsstarken Systemkamera inkl. Zubehör belohnt. Weitere Preise sind spannende Fotoworkshops (1,5 -tägiger Basiskurs digitale Fotographie) im Fotohof Salzburg.

Folgende Schritte müsst ihr befolgen, um ein für den Wettbewerb gültiges Foto einreichen zu können:

  1. Fühlt euch angesprochen, wenn eure Familie mindestens aus 4 Personen besteht und in einer der 7 Gemeinden des Mondseelandes wohnhaft ist.
  2. Kauft bzw. sammelt eine Wochenration an Lebensmittel und Getränke zusammen, die ihr im Durchschnitt für alle Familienmitglieder benötigt (bitte wahrheitsgetreu -> hier gibt es kein richtig oder falsch). Auch gekochte oder zubereitete Gerichte können mit aufs Foto. Schaut euch dazu einfach die Fotos der aktuellen Ausstellung an, um zu sehen, wie das Bild ungefähr aufgebaut sein kann.
  3. Positioniert die Produkte in einem Raum in eurem Haus oder eurer Wohnung und stellt euch mit der ganzen Familie dahinter oder daneben auf, sodass die Lebensmittel noch gut sichtbar sind.
  4. An dieser Stelle braucht ihr jemanden, der das Foto schießt (wichtig ist hier Querformat und eine gute Auflösung)!
  5. Schickt das Foto/die Fotos bitte an kem@dasmondseeland.at
  6. Die drei besten Fotos gewinnen!

Peter Menzel ist ein außergewöhnlicher Fotojournalist. Auf seinen Weltreisen besuchte er Menschen aus aller Welt, um zu dokumentieren, was sie konsumieren, wovon sie sich ernähren oder was sie besitzen. „Was is(s)t die Welt?“ – genau diese Frage veranschaulicht Peter Menzel in beeindruckenden Fotografien, die Familien aus der ganzen Welt mit einer Wochenration an Lebensmitteln zeigen. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Projektes „Mondseelandkids für Klimaschutz“ erworben, soll als Wanderausstellung an verschiedenen Standorten und künftig auch für Workshops in Schulen eingesetzt werden.

Alle Fotos der Ausstellung „Was is(s)t die Welt“ von Peter Menzel, die wir verwenden, findet ihr auf:

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Neue Regionsbetreuung für OÖ-Gemeinden der FUMO

Seitens der LEADER-verantwortlichen Landesstelle (LVL) in OÖ gibt es einen Personalwechsel. Der Regionsbetreuer Wolfgang Löberbauer wurde befördert und übernimmt ab Juli 2020 die Gruppenleitung für die Agrar- und Regionalförderungen (wovon das LEADER-Programm nur ein Teil ist). Der Regionsbetreuer der LVL OÖ ist für LEADER-Projekt mit Fördermittelanteile des Bundeslandes OÖ und für die Abrechnung des gesamten FUMO LAG Managements zuständig. Ab sofort wird Ing. Walter Silber diese Aufgabe übernehmen.

Wolfgang Löberbauer unterstützte die Region lange Zeit mit äußerst kompetenter Beratung und Begleitung. Als einer der österreichweiten LEADER-Pioniere seit 1995 leistete er eine sehr wertvolle Arbeit.

Ein großes Danke gilt ihm für die gute Regionsbetreuung und wir gratulieren herzlich zur neuen Aufgabe! Gefeiert wurde am Kulmspitz und anschließend beim Hussenbauer in Mondsee – ein tolles Ambiente für eine tolles Team! 

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Oberösterreichs LEADER-ManagerInnen setzen auf bottom-up

LEADER fordert und fördert

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Foto: LEADER OÖ; 20 Leader-Regionen Oberösterreichs werden von engagierten und kompetenten GestalterInnen begleitet

OBERÖSTERREICH / Herausforderungen sind für die 20 oberösterreichischen Leader-ManagerInnen nichts Neues, denn die Gestaltung der Zukunft ist eine Aufgabe für sich. Der zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume widmen sich die regionalen GestalterInnen Tag für Tag mit Kompetenz, Leidenschaft und Überzeugung. Sie wissen aus ihrer täglichen Arbeit um die Bedeutung von LEADER, einer europäischen Fördermethode, die allerdings viel mehr ist als ein Programm zur Entwicklung ländlicher Regionen. LEADER ist ein seit Jahrzehnten erprobtes zähl- und messbares Erfolgsmodell.

Die Zahlen sprechen für sich!

In Oberösterreich gibt es 20 Leader-Regionen, in ganz Österreich sind es 77, in den europäischen Mitgliedsländer 3.300!  Mehr als 3000 ehrenamtliche Personen aus Gemeinden, Unternehmen und der Zivilgesellschaft arbeiten in den Leader-Regionen Österreichs gemeinsam mit 200 Leader-MitarbeiterInnen in den Projektauswahlgremien eng zusammen, mehr als 10.000 Personen wirken in Projekten mit, 250 Millionen Euro an Förderung wurden allein in Österreich in den vergangenen sechs Jahren für Leader-Projekte genehmigt und mehr als 5000 Leader-Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro in Österreich seit Juni 2015 umgesetzt.

Das Geheimnis des zukunftsorientierten Leader-Modells ist neben den Büros in den Regionen, der Nähe der Leader-ManagerInnen zu den Menschen ihrer Region und einem immer offenen Ohr für regionale Anliegen vor allem eins: Bottom-up. Im Gegensatz zu anderen Regionalentwicklungsorganisationen und Vereinen arbeiten alle Leader-ManagerInnen nah an den BürgerInnen. Sie fördern Beteiligung und fordern Partizipation ein, um Projekte und Aktivitäten gemeinsam mit den IdeengeberInnen, ProjektträgerInnen und beteiligten Gemeinden zu planen, zu entwickeln und umzusetzen. Immer im Bemühen, die Lebensqualität in der jeweils eigenen Region zu stärken.

Für gute Ideen und Themen, die auf der Stärkung der Region ansetzen, gibt es Fördergeld, das von einem gewählten regionalen Gremium verantwortungsbewusst, nachhaltig, regional und den Entwicklungsbedürfnissen einer Region entsprechend vergeben und eingesetzt wird.

LEADER ist alles in allem eine Riesenchance für Gemeinden, Vereine, Organisationen, Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe und auch Jugendliche. Wenn auch du eine Idee mit einem Mehrwert für deine Region hast, melde dich bei deinem LEADER-Regionsbüro!

In Weyregg am Attersee haben die 20 Leader-ManagerInnen aus Oberösterreich gemeinsam mit ihren AssistentInnen vor wenigen Tagen intensiv zum Thema Wirksamkeit, Bewusstseinsbildung, lernende und lehrende Methoden diskutiert und spannende Kommunikations-Projekte ausgearbeitet. Denn eines der großen Anliegen aller regionalen GestalterInnen ist es, LEADER noch klarer und verständlicher kommunizieren zu können, um auch Menschen die Chancen und Möglichkeiten des Förderprogrammes zugänglich zu machen, die Scheu haben vor Förder- und Verwaltungshürden.

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Hohe Auszeichnung für FUMObil

Die LEADER Region Fuschlsee-Mondseeland gewinnt den renommierten europäischen „RURAL INSPIRATION AWARD“  für nachhaltiges Mobilitätskonzept

Wie lässt sich Mobilität menschen- und zugleich klimafreundlich gestalten? Das ist eine der brennendsten Fragen unserer Zeit. 17 Gemeinden der LEADER Region Fuschlsee-Mondseeland haben sich zusammengetan, um eine gemeinsame Lösung für ein nachhaltiges umwelt- und benutzerfreundliches  Mobilitätskonzept zu erarbeiten. Viele der Ideen, die vom Salzburger Mobilitätsplaner Günther Penetzdorfer mit den Verantwortlichen der Region im Rahmen eines zweijährigen Prozesses erarbeitet  worden sind,  wurden bereits umgesetzt. Nun bekommt das Projekt noch mehr Rückenwind durch die Verleihung eines namhaften europäischen Preises. Das „European Network for RURAL DEVELOPMENT“ zeichnet jedes Jahr u.a. das beste Mobilitätsprojekt für den ländlichen Raum aus – für 2020 konnte das FUMObil-Projekt den „RURAL INSPIRATION AWARD“ gewinnen. Die Bekanntgabe der Sieger wurde am 25. Juni im Rahmen einer Livesendung aus Brüssel per Internet übertragen. Aus allen europäischen Ländern gab es ca. hundert  Projekteinreichungen. LEADER Managerin Julia Soriat- Castrillón reichte das Projekt für die FUMO-Region bei der Europäischen Union ein.

Der stellvertretende Obmann der LEADER Region FUMO und Koppler Bürgermeister Rupert Reischl sieht sich bestätigt: „Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr, weil sie unseren Visionen und Umsetzungen Nachdruck verleiht. Wir haben früh begonnen, an den wesentlichen Stellrädern zu drehen und freuen uns über die bisherigen Verbesserungen, die demnächst mit dem Ausbau multimodaler Verkehrssysteme einen weiteren großen Schub bekommen werden.“  Auch Günther Penetzdorfer sieht den Preis als Anerkennung und Bestätigung für die begonnenen Veränderungen in der Mobilität: „Vor allem im ländlichen Raum muss das Mobilitäts-Netzwerk detailliert abgestimmt werden, denn nur maßgeschneiderte Systeme führen zum Erfolg und werden auch gerne angenommen. Wir setzen auf die Nutzung des öffentlichen Verkehrs mit multimodalen Systemen – also zu Fuß, per Fahrrad, Bus, Bahn und mit Sharing-Angeboten, die mit den neuen Kommunikationsmitteln leicht zu nutzen sind. Durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Mobilität sorgen wir dafür, dass auch die nächsten Generationen noch eine lebenswerte Umwelt genießen können. Schön, dass dieses Konzept auch international Anerkennung findet!“

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Hof bei Salzburg investiert in Gesundheit und Fitness der Bevölkerung

Bald öffnet der Generationenpark seine „Tore“ – der neue Aktivpark für Ältere, Junge und Familien im Bereich des Sportareals in Hof bei Salzburg. Neue Elemente, die zur Bewegung anregen, ergänzen somit das bereits bestehende Angebot und bieten einen neuen Treffpunkt im Ort.

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Fotos: LEADER-Region FUMO 2020

In den vergangenen Jahren war die Gemeinde Hof bei Salzburg als Projektumsetzerin bestrebt, die Schulen und Vereine sowie die jungen und älteren Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess miteinzubeziehen. Die Wünsche und Anforderungen wurden bei der Errichtung des Freizeit- und Erholungsparks entsprechend berücksichtigt.

Mit der Errichtung des Generationenparks – was durch die finanzielle Unterstützung des LEADER-Förderprogrammes und somit von Bund, Land und Europäischer Union ermöglicht werden konnte – wird die Möglichkeit geboten, neue Bewegungsformen zu entdecken und das soziale Miteinander zu fördern.

Angelehnt an Motorik- oder Fitnessparks dienen diverse Geräte, Plätze und Anlagen zur körperlichen Gesundheit, Verbesserung der Geschicklichkeit, Orientierung sowie der Koordination oder dem Gleichgewicht.

Bürgermeister Thomas Ließ lädt alle in Hof Beheimateten sowie Gäste aus allen anderen Gemeinden und Regionen herzlich ein, dem Bewegungspark einen Besuch abzustatten und das neue Angebot und den Treffpunkt für Jung und Alt gleich selbst zu erleben.

 



Nochdocht. Nochgmocht. Nochgfrogt. – Klimaschutzaktionen zum Mitmachen

Die Klima- und Energiemodellregion Mondseeland widmet sich die nächsten 2 Jahre nun auch den privaten Personen. Die BewohnerInnen des Mondseelandes sollen künftig nachdenken, nachmachen und nachfragen, alles zum Schwerpunkt Klimaschutz – so das Motto! In 5 unterschiedlichen Aktionen, die gemeinsam mit dem Technologiezentrum Mondseeland umgesetzt und von der LEADER-Region FUMO gefördert werden, wird genau dazu angeregt.

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Fotos: Klimaschutzaktion – Fotowettbewerb zum Thema «Was is(s)t das Mondseeland?»

In einer Studie der Universitäten Leeds (GB) und Bodenkultur (Wien), für welche wiederum  7 000 andere Studien analysiert wurden, konnten insgesamt 771 unterschiedliche Maßnahmen mit dem Potential, das Klima zu schonen und einer Erderwärmung entgegenzuwirken, erfasst werden. Das Ergebnis zeigt die effizientesten 3 Maßnahmen im Ranking, welche privat zuhause umgesetzt werden können: weniger Auto fahren, öfter auf Fleisch verzichten und im privaten Bereich verstärkt auf erneuerbare Energien setzen – jede/jeder hätte die Möglichkeit, seine persönlichen CO²-Emissionen stark einzuschränken. Insgesamt würde die Umsetzung der 10 wichtigsten Maßnahmen laut Studie ein Reduktionspotential von bis zu 9,2 Tonnen pro Kopf und Jahr bedeuten, was vor allem in reichen Ländern wie Österreich stark ins Gewicht fallen würde (Fachjournal „Environmental Research Letters“, Ivanova, D. et al. 2020).

Genau auf diesem Potential will die KEM Mondseeland mit den „Klimaschutzaktionen für Private“ andocken. Einzelne Haushalte sollen dazu angehalten werden, ihren Konsum, das Mobilitätsverhalten, den Energieverbrauch sowie die Produktion der benötigten Energie zu überdenken und Schritt für Schritt zu verändern. Folgende Aktionen finden in der KEM Mondseeland statt und jede(r) ist eingeladen zum Mitmachen.

„NOCHDOCHT – Klimaschutz zum Nachdenken“:

  • Sommer 2020: Aktionswoche vor Geschäften – „Stoff statt Plastik“
  • Sommer 2020: Energiespartipps kommen zu Euch nach Hause

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„NOCHGMOCHT – Klimaschutz zum Nachmachen“:

  • Halbjahr 2020: Start des Fotowettbewerbs „Was is(s)t die Welt/das Mondseeland“
  • Frühling 2021: Spritspartrainingstag – Energie und Treibstoff sparen beim Autofahren

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„NOCHGFROGT – Klimaschutz zum Nachfragen“:

  • 2021/2022: Spannende Vortragsabende zu den Themen Lichtverschmutzung und Blackout

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Alle wichtigen Infos zu den Aktionen: www.dasmondseeland.at oder www.regionfumo.at



Engagement reißt nicht ab

Es hat sich einiges getan – gleich zwei neue Schlüsselpersonen für Regionalentwicklung erhielt die LEADER-Region FUMO in den letzten beiden Jahren: 2018 trat die Bürgermeisterin von Oberhofen am Irrsee, Elisabeth Höllwarth-Kaiser die „Obfrauschaft“ an und im vergangenen Jahr übernahm Julia Soriat die Position der neuen Geschäftsführerin. Beide setzen sich seither überaus engagiert für unsere Region ein.

Auch in den FUMO-Gremien gibt es wieder neue Gesichter. Nach Franz Kendler, welcher als Kassier seit den Anfängen der FUMO tätig war, fiel auch unsere Expertin für Jugend, Frauen und Soziales und langjähriges, treues Mitglied Carina Grabner die Entscheidung, die FUMO-Gremien aus zeittechnischen Gründen zu verlassen. Neben ihren zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen und Organisationen sowie ihrem beruflichen Einsatz bei der Caritas setzte sie sich stets sehr tatkräftig und mit ihrem großen regionalen Erfahrungsschatz für unsere Projekte sowie auch mit eigenen Ideen für die FUMO ein – ihr gilt ein großes Dankeschön! Mit Elisabeth Schlemper, Ortsbäuerin der Gemeinde St. Lorenz, Waldtierpädagogin und Mediatorin, konnte Carina rasch eine würdige Nachfolgerin finden. Elisabeth wird uns ab sofort in den Bereichen Bildung/Jugend/Soziales/Frauen unterstützen und der FUMO frischen Wind verleihen.

Dass Regionalentwicklung trotz sehr schwierigen Zeiten weitergelebt werden und sogar als zukünftiges Erfolgsmodell betrachtet werden kann, beweist die regelrechte Vielfalt an Projektideen aus den FUMO-Gemeinden, auf die wir derzeit stoßen. Vieles dreht sich rund um die Themen regionale Produkte und Stärkung regionaler Produzenten, Zusammenhalt und Gemeinwohl, Erhalt naturräumlicher Landschaften, Stärkung des Bewusstseins rund um den Schwerpunkt Klimaschutz oder auch die Stärkung digitaler Kompetenzen.

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Foto: Projektauswahlgremium mit ehemaligem Mitglied Carina Grabner und neuen Mitglied Elisabeth Schlemper (LEADER-Region FUMO 2020)