Yearly archives: 2021

Erhalt historischer Schiffe gesichert

Das LEADER-Projekt «Restaurierung und Erhalt der Schiffe Helene, Wartenfels und Stefanie» ist in vollem Gange! Die MS Helene und Wartenfels können nun schon im Bereich des Museums bestaunt werden, einzig die Stefanie fehlt noch im Bunde. Bald werden drei historische Schiffe das Verkehrs- und Ischlerbahnmuseums in Mondsee bereichern!

Seit dieser Woche steht nun auch die MS Helene im Museum neben der MS Wartenfels im Verkehrs- und Ischlerbahnmuseum.1887 wurde der Schraubendampfer Helene von Robert Baum gekauft, per Bahn nach Straßwalchen transportiert und dann mittels Pferdetransport zum Mondsee überstellt. Sie ist bis 1995 am Mondsee gefahren, von 1995 bis 2013 war sie hängend in der Bootshütte der Promenade untergebracht. Kürzlich erfolgte der Transport der 2013 aus dem Mondsee gehobenen MS Helene vom Trockendok am Gaisberg (Tiefgraben) zum Verkehrs- und Ischlerbahnmuseum mit einem 200 Tonnenkran und Schwerlasttransport. Damit ist der Erhalt und der vielen Menschen in Erinnerung gebliebenen beider wunderschönen Linien- und Ausflugschiffe am Mondsee gesichert. Sie stehen derzeit in einem noch nicht restaurierten Zustand im Freigelände des Verkehrs- und Ischlerbahnmuseum in Mondsee (Seebadstraße 2, geöffnet noch bis 26. Oktober FR, SA, SO und Feiertag von 10:00 bis 17:00 Uhr). Ziel des LEADER-Projektes ist es, durch die Restaurierung der Schiffe ihren langfristigen Erhalt sicherzustellen und diese für die Bevölkerung und Gäste öffentlich zugänglich zu machen.

Transport der MS Helene, 08.09.2021:



«FUMO Sozial.Impulse»: Interviews mit sozialen Einrichtungen

Soziale Organisationen aus der Region stellen sich in Form von kurzen Interviews in Videobeiträgen vor. Im Gespräch mit Julia Soriat-Castrillón, Geschäftsführerin der LEADER-Region FUMO, erzählen die Verantwortlichen, welche Hilfe man bei ihnen bekommt oder wie man sich engagieren kann.

Teil 1: NORA – Beratung für Frauen und Familien im Mondseeland
Alexa Raninger berichtet von der Beratungsstelle NORA für Frauen und Familien im Mondseeland sowie darüber, welche Unterstützung die BewohnerInnen des Mondseelandes hier erhalten.
Kontakt: NORA Beratung für Frauen und Familien im Mondseeland
Tel.: +43 664 105 0055 od. +43 6232 22244
E-Mail: info@nora-beratung.at
Adresse: Schlosshof 6, Top 2, A-5310 Mondsee

Teil 2: SOZIALBERATUNG MONDSEE
Eva Mauder und Christine Schneeweiß erklären, wie die Sozialberatungsstelle Mondsee funktioniert. Habt ihr finanzielle oder psychische Probleme? Besorgt euch etwas? Geht es um Pflegebedürftigkeit oder Einsamkeitsbewältigung? -> JEDER/JEDE kann kommen und gemeinsam wird nach einem Lösungsweg gesucht! Natürlich bleibt alles anonym!
Kontakt: Sozialberatungsstelle Mondsee, Christine Schneeweiß / Leiterin der SBS Mondsee
Dienstzeiten: MO, DI, MI und FR von 8.00 – 12.00 und nach tel. Vereinbarung
Tel.: +43(0) 6232 – 27 320
E-Mail: sbs.mondsee@sozialberatung-vb.at
Adresse: Ludwig-Angerer-Gasse 3 | 5310 Mondsee Sprechtag an jedem letzten Dienstag im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr im Gemeindeamt Oberwang!



Richtiger Umgang mit Smartphone und Tablet

In dieser Workshopreihe für SeniorInnen lernen Sie, wie einfach die Bedienung eines Smartphones sein kann. Überwinden Sie die Hemmschwelle gegenüber der Technik und erfahren Sie, was Sie schon immer über die Bedienung Ihres Smartphones wissen wollten – so wird der Umgang mit dem Handy und Tablet zur Selbstverständlichkeit! Weitere Informationen über die Veranstaltung und Kurstermine finden Sie im Programmflyer!

Programmflyer Koppl


Workshopreihe «Meine Familie UND ich»

In dieser vierteiligen Workshopreihe, welche in Kooperation mit NORA Beratung für Frauen und Familien durchgeführt wird, erhalten Sie jede Menge Tipps, wie Stressfaktoren in der Familie erkannt und abgebaut werden können und man Balance findet zwischen den vielen Aufgaben als Eltern und LebenspartnerInnen. Darüberhinaus erfährt man im Workshop «Familie im Glück», wie man dieses um 40% steigern kann. Die Workshopreihe wird im Herbst 2021 in Adnet und Thalgau angeboten – weitere Information sind den Programmflyern zu entnehmen.

Programmflyer Adnet
Programmflyer Thalgau


Workshopreihe für pflegende Angehörige

Welche Lagerung fördert das Einschlafen und unterstützt die Atmung? Wie hebt man zu Pflegende richtig und schont dabei den eigenen Rücken? Welche Faktoren begünstigen eine Besiedelung von Krankheitserregern und wie kann man diese vermeiden? Warum ist Essen bei demenziell erkrankten Menschen viel mehr als nur Nahrungsaufnahme? Alle diese Fragen und noch viele mehr werden in der Workshopreihe beantwortet. Diese wird im Herbst gleich zwei Mal in Mondsee und Hof bei Salzburg angeboten. Bei Bedarf wird auch eine Betreuung während der Workshopzeiten der zu pflegenden Angehörigen organisiert. Alle Informationen sind auf den Programmflyern nachzulesen.

Programmflyer Mondsee
Programmflyer Hof b. Salzburg


Vorträge zum Thema Demenz in Oberwang und Faistenau

Nach wie vor ist Demenz mit einem Tabu behaftet, obwohl die Krankheit uns alle angeht und uns alle treffen kann. In den Vorträgen im Rahmen der FUMO Sozial.Impulse erfährt man wie mit guter, medizinischer Unterstützung und einem psychosozialen Gedächtnistraining, den Krankheitsverlauf verzögern und die Krankheit besser bewältigen kann.

Die Vorträge werden in Oberwang in Kooperation mit der MAS Alzheimerhilfe und in Faistenau in Kooperation mit der Caritas Salzburg durchgeführt. Näher Informationen sind auf den Programmflyern zu finden.

Programm der Demenzvorträge in Oberwang
Programm Faistenau


Greta Gaiß & Sigi Sau – ein Dorf inszeniert sich neu

…im Rahmen unseres kürzlichen Besuches in Krispl-Gaissau zur LEADER-Projektbesichtigung sind uns die beiden Namen im Gedächtnis geblieben! Bei näherem Nachdenken folgt dann plötzlich Klarheit – es handelt sich um ein Wortspiel -> «Gaiß» – «Sau» – «Gaiß-Sau» – «Gaißau»! Der Projektleiterin Sandra Weissenbacher vom Tourismusverband Krispl-Gaissau lag es besonders am Herzen, die Charakteristika des Ortes in das LEADER-Projekt zu integrieren und daraus eine Geschichte zu formen.

Auch wir sind der Meinung, dass es für das Projekt «Dorf(er)leben Krispl-Gaißau» gelungen ist, einen roten Faden zwischen Projektinhalten und natürlichen/kulturellen Begebenheiten des Dorfes zu spannen. Prägende Elemente wie die Silhouette des sagenumwobenen Schmittensteines, die belesene «Greta Gaiß» und der spitzbübische «Sigi Sau» sollen sich in Zukunft durch die neuen Erlebnis- und Themenwege ziehen.

Die Basis für die Vorhaben bildete der Wunsch, das Dorf vor allem in der Sommersaison besser zu vermarkten und den Freizeit- und Erholungssuchenden ein erweitertes sowie vor allem stark vernetztes Angebot im Einklang mit dem Dorf und der Natur zu bieten. Nicht nur die Wertschöpfung soll dadurch angekurbelt, sondern auch die Zufriedenheit der Gäste gesteigert werden. Im Fokus steht auch, die regionale Identität durch Authentizität zu stärken, weshalb man ein wesentliches Augenmerk darauf legte, einen intensiven Bezug auf regionale Besonderheiten zu schaffen:

-> Erhalt historischer Objekte (z.B. alter «Troadkostn», Schmiedehammer in Form eines frei zugänglichen «Minimuseums»)

-> Aufzeigen einzigartiger Brauchtümer und Traditionen (z.B. Totenbretter)

-> Hervorheben geographischer und natürlicher Charakteristika (z.B. Wasser, Schmittenstein, Tiere)

-> Nutzung und Integration von bereits Bestehendem bzw. sanftes Eingliedern neuer Elemente (z.B. bestehendes Baumhaus, Dorfbox, Spielplatz, neue Elemente wie «Zapfenweitwurf», Fotopoints, Schilder, Wasserspielplatz)

Hier noch ein paar Eindrücke von unserer Vorort-Besichtigung! Einige Bausteine des Gesamtprojektes können bereits besichtigt werden. Das Endprodukt wird voraussichtlich bis Ende 2022 fertiggestellt werden. Wir werden bis dahin laufend über die neu hinzugekommenen Stationen, die man dann schon besuchen kann, berichten. 🙂



GEWONNEN! Danke für euer Voting!

Die Projektidee «Pop-up Dorfbüro als Testlabor» hat bei der FFG-Challenge „Wir gestalten die neuen Arbeits- und Begegnungsräume am Land» gewonnen!!! Es freut uns sehr, dass wir aus den 26 eingereichten Ideen als eine von 3 Gewinner-Ideen hervorgehen konnten – an dieser Stelle ein GROSSES DANKESCHÖN an alle, die für uns gevotet haben! Die LEADER-Region FUMO und das Technologiezentrum Mondseeland haben somit die einzigartige Möglichkeit bekommen, im Rahmen des FFG-CREATION Days gemeinsam mit 3 anderen am Projekt beteiligten LEADER-Regionen die gemeinsame Idee zum Leuchtturmprojekt weiterzuentwickeln.

Kurze Beschreibung der Idee

In Aufmerksamkeit erregender, kurioser Ausführung und in unterschiedlichen Formen (mobil und stationär: Leerstandsnutzung, Container,…) soll CoWorking – als Pop-up Format – an unterschiedlichen Standorten im ländlichen Raum erlebbar gemacht und getestet werden. Um unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, werden verschiedene Veranstaltungen und spezifische Programmpunkte im Pop-up Dorfbüro geplant. Zentral ist die Verschneidung des eher urbanen Ansatzes mit den Gegebenheiten und Notwendigkeiten im ländlichen Raum. Die Idee nimmt insbesondere Bezug auf die Schaffung der notwendigen sozialen Netzwerke und kreativen Begegnungsräume.


Folgende (Forschungs-)Fragen sollen mit diesem Pop-up Format beantwortet werden:

  • Wer sind die potenziellen NutzerInnen/BetreiberInnen an den unterschiedlichen Standorten?
  • Wie kann der neu geschaffene Arbeitsraum als Sozialraum (Begegnungsraum) belebt werden?
  • Wie muss der Netzwerkknoten gestaltet sein, um die Erwerbssituation und Vernetzung von Frauen im ländlichen Raum zu verbessern? (Events, Kinderbetreuungsangebote, etc.)
  • Wie können innovative Stadt-Land-Verbindungen durch dieses Angebot geschaffen werden? (PendlerInnen, RückkehrerInnen, digitale Nomaden, etc.) 

Warum glauben wir an diese Idee?

Das Potential von Coworking im ländlichen Raum ist sehr groß. Die Erfahrungswerte am Land, besonders in kleinen Strukturen sind aber noch sehr überschaubar. Die Idee des Pop-up Dorfbüros leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Erfahrungen besonders im Aufbau eines Dorfbüros/Coworkingplaces zu sammeln und abzufragen, wer unter welchen Umständen ein gemeinschaftliches Büro am Land nutzen würde. Ein auffälliger, öffentlichkeitswirksamer Auftritt soll dazu dienen, möglichst viele BewohnerInnen zu motivieren, das Pop-up Dorfbüro zu besuchen und zu testen. Jeder Prozess ist einzigartig, entsprechend der lokalen Standortbedingungen. PendlerInnen, berufstätige Frauen, EPUs, Start-Ups, Kreative, UrlauberInnen – die Palette der potentiellen NutzerInnen ist vielfältig. Das Ziel eines jeden Entwicklungsprozesses wird ein «sozialer Treffpunkt», ein Arbeitsraum sein, an dem sich Menschen treffen, austauschen, arbeiten und unterstützen. Der Mehrwert für die Regionen wird durch die Projektträgerschaft etablierter LEADER-Regionen und den damit verbundenen prozesshaften Vorgehen (Bottom-up Beteiligung) sichergestellt. 

Hast du Interesse am Coworking?

Dann melde dich ganz unverbindlich und unkompliziert bei uns!
Kontakt: Michaela Ellmauer / Technologiezentrum Mondseeland michaela.ellmauer@tzs.at



Lebenswertes Schaberhaus in Ebenau

Die Gemeinde Ebenau möchte langfristig dem stetig steigenden Trend der Vereinsamung und Individualisierung der Gesellschaft und damit einhergehend psychischen und physischen Erkrankungen in der eigenen Bevölkerung gezielt entgegenwirken. Durch die Förderung des Gemeinwohls und gemeinschaftlichen Miteinanders im Dorf will man dem Status einer „Lebenswerten Gemeinde“ ein Stück näher rücken.

Anlässlich eines größeren Bauvorhabens in der Gemeinde am Objekt „Schaberhaus“ wurde die Idee geboren, ein gemeinschaftliches Wohnen für dieses Gebäude anzudenken:

  • Für das Erdgeschoß ist der Umbau der Räumlichkeiten zu einem Kindergarten sowie eine öffentliche Gemeindebibliothek zusammen mit einem Kaffeestüberl vorgesehen.
  • Darüber im Obergeschoß ist die Umfunktionierung zu 3-5 Wohnungen für betreubares Wohnen mit Platz für Einzelpersonen, Paare oder als Senioren-WG geplant.
  • Das Dachgeschoß soll für 7-8 Starterwohnungen zu je ca. 40 m² für alleinstehende Menschen in einem neuen Lebensabschnitt (Lehrlinge, Studenten, Geschiedene, etc.) zur Verfügung gestellt und ebenfalls je nach Bedarf als Einzelwohnung oder Wohngemeinschaft errichtet werden.

Das bedeutet, dass in Summe ca. 10-15 Personen einen dauerhaften Wohnraum dort vorfinden können. Außerdem wurde der Wunsch von der Bevölkerung geäußert, Gemeinschaftsräume zu gestalten. Beispielhaft könnte eine Geschäftsfläche mit regionalen Produkten, ein Kaffeestüberl, ein barrierefreies Bad (mit Badewanne), Beratungsmöglichkeit eines Sozialdienstleisters, eine Bibliothek, Büros usw. angedacht werden.

Aktuell liegen grobe Pläne für das Bauvorhaben in der Gemeinde Ebenau vor. Die Detailplanung und konkrete Ausgestaltung der Räumlichkeiten ist noch nicht geschehen und sollte nun mit den potentiellen NutzerInnen der Räumlichkeiten gemeinsam definiert werden. Der Gemeinde Ebenau ist es in diesem Zusammenhang wichtig, einerseits bedarfsgerecht zu bauen und gestalten sowie andererseits, ein gutes Miteinander in diesen zukünftig vielfach bewohnten Räumlichkeiten zu schaffen.

Im Rahmen des LEADER-Projektes wurde Sarah Untner, eine professionelle Projekt- und Prozessbegleiterin, engagiert. Sie unterstützt dabei, für alle Betroffenen ein gutes, gemeinschaftliches Wohnen in Ebenau zu ermöglichen. Dabei sollen Vorschläge aus der Gemeindeverwaltung und den AkteurInnen der Institutionen mit den Bedürfnissen der künftigen MieterInnen mitberücksichtigt und aufeinander abgestimmt werden.



Videoclips «Gut zu wissen – Nachhaltig im MondSeeLand»

Zusammenarbeit in der Region steht für uns an oberster Stelle – und dank der Idee des Tourismusverbandes Mondsee-Irrsee wurde ein Weg gefunden, einmal mehr die Kräfte zu bündeln! 1 x wöchentlich wird vom Tourismusverband MondSeeLand der Fokus auf Wissenswertes rund um Nachhaltigkeit im Mondseeland gelegt – dazu gibt es jeweils kurze Videoclips! 

Für die Inhalte sorgen der Tourismusverband gemeinsam mit der Leader Region FUMO und der KEM Mondseeland, die Durchführung erfolgt durch Thomas Ebner als routinierten Interviewer sowie Kathrin Haas als talentierte Videoproduzentin! 🙂 

ZU TEIL 1 – 11 KOMMT IHR HIER: 
Teil 1 – Nordmoor: https://www.youtube.com/watch?v=BKaarh8c8jU
Teil 2 – Hummelwiese: https://www.youtube.com/watch?v=sdJz-RKS68M
Teil 3 – Aubauer Mondsee: https://www.youtube.com/watch?v=hBYeMCt52X8
Teil 4 – Seewirtin: https://www.youtube.com/watch?v=wXtTf_GDhzQ
Teil 5 – Europaschutzgebiet: https://www.youtube.com/watch?v=1fvjfvost2k
Teil 6 – Schulakerdemie: https://www.youtube.com/watch?v=sBZ73JXKDr4&t=2s
Teil 7 – Unser Wald: https://www.youtube.com/watch?v=hnAMykF_gog
Teil 8 – Käserei Woerle: https://www.youtube.com/watch?v=SlcCs0geXCI
Teil 9 – Limnologie Mondsee: https://www.youtube.com/watch?v=mVabXkXCv40
Teil 10 – Die Franztaler: https://www.youtube.com/watch?v=56qVmJMkxiA
Teil 11 – Troad-Mehl-Brot: https://www.youtube.com/watch?v=mVabXkXCv40