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FUMO-Generalversammlung: Blick auf das Jahr 2021 und in die Zukunft der FUMO!

Die 9. und letzte Generalversammlung in der aktuellen LEADER-Förderperiode wurde in der Salzburger Gemeinde Thalgau veranstaltet!

…Mit einer Besonderheit, was die Location betrifft: Die Sitzung durften wir im 2019 errichteten Feuerwehrhaus der FF Unterdorf abhalten. Erbaut wurde der Großteil des Bauwerks in Holzbauweise, ganz nach Vorbild der Vorarlberger, wofür die Thalgauer Waldbesitzer:innen mehr als 200 Festmeter Tannenholz spendeten!

Die Vizebürgermeister:in von Thalgau, Lisa Frenkenberger, präsentierte eindrucksvoll gemeinsam mit der Gemeindebürgerin (& FUMO-Vorstandsmitglied) Kristina Sommerauer das erfolgreiche LEADER-Projekt «KlimaWeitblick Thalgau», in welchem man sich voll und ganz dem Klimaschutz und der Stärkung einer nachhaltigen Lebensweise widmete.

Positiv blickte man im Rahmen der Generalversammlung auf das Jahr 2021 – sowohl die Projekte und bundesländerübergreifenden Kooperationen, als auch die Finanzen betreffend. Als sehr gut wurde auch die neu eingereichte «Lokale Entwicklungsstrategie» (Fahrplan und Ziele der Region für die nächsten 5 Jahre) der FUMO für die Förderperiode 2023-2027 bezeichnet. Das LEADER-Management und der Vorstand freuen sich über die zufriedenstellende Einreichung und blicken zugleich auf neue und spannende Entwicklungen ab Mitte des nächsten Jahres, sobald die LEADER-Region offiziell anerkannt und die Fördergelder von EU, Bund und Länder einsatzbereit sind.

Es steht also nichts mehr im Weg! Schon jetzt kann verkündet werden, dass die FUMO die nächsten 5 Jahre als Koordinierungsstelle für den sinnvollen Einsatz der LEADER-Fördermittel in den 17 Gemeinden der LEADER-Region Fuschlsee Mondseeland weiterhin agieren sowie selbst Regionalentwicklung stärken und vorantreiben wird. Fokussiert werden dabei in erster Linie die Schwerpunkte «Klimaschutz und Mobilität» sowie folgende Bedarfe (gereiht nach Priorisierung), welche mit mehr als 750 Beteiligten im Rahmen des intensiven und halbjährigen Strategieentwicklungsprozesses erarbeitet wurden:

1. Gelebter Klimaschutz & Anpassung an den Klimawandel
2. Nachhaltige Alternativen für Alltags- & Freizeitmobilität
3. Positionierung der Region als nachhaltige Reisedestination
4. Breite Sensibilisierung für einen nachhaltigen Lebensstil
5. Wertschätzung & Vernetzung der Land- & Forstwirtschaft sowie Stärkung
regionaler, ökologischer Produkte & Dienstleistungen
6. Entwicklung und Erprobung neuer Wohnformen (leistbares, junges und altersgerechtes Wohnen)
7. Innovativer Wirtschafts- & Arbeitsstandort in der Mittel von Österreich
8. Maßnahmen gegen regionalen Fachkräftemangel
9. Erhalt und nachhaltige Weiterentwicklung von lebendigem Brauchtum & Kulturangeboten
10. Angebotsentwicklung und Erprobung zur Unterstützung von Menschen mit Betreuungspflichten
11. Stärkung und Sensibilisierung für klimafreundliche & ressourcenschonende Wirtschaftsformen
12. Schutz und Erhalt regionsprägender Ökosysteme und Naturräume, Kulturlandschaft
13. Stärkung der regionalen Identität & Zugehörigkeit von Jugendlichen oder Zugezogenen
14. Sicherstellung der sozialen Versorgung & Vernetzung der Sozialangebote

Als krönender Abschluss des Abends verköstigte Lisa Frenkenberger in einer weiteren Rolle, als Projektträgerin des LEADER-Projektes «d‘Kråmerin und Thalgauer Kisterl», die Gäste mit ihren regionalen Köstlichkeiten.



Fahr POSTBUS SHUTTLE im ADVENT: Ab 1 € und jetzt auch bis spät am Abend!

Wir alle kennen das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität im ländlichen sowie suburbanen Raum zur täglichen Herausforderung. Der Weg zum Bus ist zu weit, auch Geschäfte, Freizeitangebote, Gesundheitseinrichtungen sowie Schulen und Kindergärten sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar. Seit 1. August 2022 bietet das Postbus Shuttle im Mondseeland die ersehnte Erleichterung. Seit Betriebsstart waren bereits mehr als 1.000 Personen mit dem Postbus Shuttle unterwegs! Und es wird noch besser >>

Zu Beginn der Weihnachtszeit gibt es Geschenke in Form eines NEUEN TARIFSYSTEMS sowie einer AUSWEITUNG DER BEDIENZEITEN des Postbus Shuttle Mondseeland!

TARIFSYSTEM NEU:

Ab 18. November 2022, pünktlich zum Start des Mondseer Advent, wird das Öffi-Fahren für Einheimische und Gäste des Mondseelandes noch attraktiver. Das neue Tarifsystem unterteilt die 7 teilnehmenden Gemeinden in insgesamt 5 Tarifzonen. Der Fahrpreis lehnt sich an die derzeitigen Öffi-Preise des Oberösterreichischem Verkehrsverbunds (OÖVV) an und bietet somit leistbare Fahrpreise im gesamten Bediengebiet an.

Besitzer:innen eines KlimaTicket (Österreich, Oberösterreich, Salzburg) bzw. einer Zeitkarte des OÖVV (Wochen-, Monats-, Jahreskarte, Jugendticket-Netz) und SVV (Wochen-, Monatskarte, SUPER s’COOL-Card) sind noch günstiger unterwegs und können ihre Postbus Shuttle-Fahrt bereits ab € 1,- pro Person genießen! Kinder unter 6 Jahre fahren kostenlos.

BEDIENZEITEN NEU:

Sehr zum Vorteil aller Nachtschwärmer:innen und Langarbeiter:innen konnten auch die Bedienzeiten ausgedehnt werden, somit fährt das Postbus Shuttle ab sofort täglich mindestens bis 20 Uhr, Freitag und Samstag bis 22 Uhr sowie während der Öffnungszeiten des Adventmarktes in Mondsee auch an Sonn- und Feiertagen bis 22 Uhr!
Denn: Willst du mal länger am Adventmarkt sein, fährt dich das Postbus Shuttle sicher heim! 😉

Informationen über die neuen TARIFE und BEDIENZEITEN:



2. KLIMASPUREN-WANDERUNG im Gebiet der Illingerbergalm!

ES IST WIEDER SO WEIT! Die beiden KEM-Regionen Mondseeland und KEM Fuschlsee-Wolfgangsee gehen in Kooperation mit der LEADER-Region Fuschlsee Mondseeland wieder auf Klimaspurensuche. 🥳⛰👀👣 Diesmal führt es uns in die Wolfgangseeregion auf die idyllische Illingerbergalm neben dem Zwölferhorn, wo wir uns bei einer gemütlichen Wanderung mit klimatologisch-geologischen Themen auseinandersetzen >>> und davon gibt es auf dieser Alm sehr viel zu erzählen!

Übrigens – am Abend findet das 50-Jahr-Jubiläum des Alpenverein Thalgau mit einem Vortrag der Bergsteigerlegende Peter Habeler statt, wo wir gemeinsam hinfahren werden! Meldet euch bei Interesse – wir können noch Karten reservieren!



Mitarbeiter:innen für gemeinwesenorientierte JUGENDARBEIT im Mondseeland gesucht!

Die Soziale Initiative Gemeinnützige GmbH ist für das Projekt «Gemeinwesenorientierte Jugendarbeit Mondseeland» auf der Suche nach VERSTÄRKUNG! Wenn ihr selbstständiges Arbeiten liebt, in einem abwechslungsreichen Arbeitsgebiet tätig sein und die regionale Jugendarbeit im schönen Mondseeland mitgestalten wollt – BEWERBT EUCH und bringt eure Ideen, Initiativen und Projekte ein!

Zur AUSSCHREIBUNG:

Solltet ihr euch dazu entscheiden, erwartet euch eine erfüllende Aufgabe! Die Jugendlichen und viele andere Akteure aus den Mondseelandgemeinden freuen sich darauf, dich kennenzulernen!



Das DORFBÜRO MONDSEELAND als beliebter Treffpunkt & Veranstaltungsraum

Großes Interesse und reger Austausch zum Thema CoWorking herrschte beim meet&greet für Frauen im Dorfbüro Mondseeland. Dabei wurde wieder klar – im Homeoffice fehlt der so wichtige soziale Austausch und eine klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben ist oft nicht möglich. Hier bietet CoWorking eine perfekte Alternative. Mit der Veranstaltung wurde die 4-monatige kostenlose Testphase beendet, seit November können Arbeitsplätze tage- und monatsweise, je nach Bedarf auf tz-mondseeland.at/cowobooking  kostengünstig gebucht werden.

Das Dorfbüro soll aber nicht nur Arbeits-, sondern auch Begegnungsraum für verschiedenste Zielgruppen sein. Deshalb organisiert das Technologiezentrum Mondseeland hier regelmäßig Workshops, Vorträge und Veranstaltungen, die ihren Abschluss meist auf der gemütlichen Dorfbüro-Dachterrasse finden, wenn das Wetter es zulässt. Auch im Dezember finden wieder zwei Workshops statt, die kostenlos angeboten werden:

Montag, 12. Dezember 2022, 15-16 Uhr: „Klangerlebnis für Eltern und Kinder (ab 3 Jahren) “„Der goldene Schlüssel“ im Dorfbüro Mondseeland (Technoparkstr. 4, 5310 Mondsee). Zauberhaftes Märchen zum Mitgestalten für Groß & Klein mit Klangpädagogin Andrea Fellinger.

Anmeldung erforderlich: fbz.mondseeland@ooe.familienbund.at

Freitag, 16. Dezember 2022, 14-16 Uhr: „So erzählt auch dein Foto eine Geschichte“ – Fotoworkshop im Dorfbüro Mondseeland mit Berufsfotograf Klaus Krumböck.

Anmeldung erforderlich: mondseeland@tzs.at

Der CoWorking Space Mondseeland konnte dank LEADER Förderung vom Technologiezentrum Mondseeland realisiert werden und schafft innovative und flexible Arbeitsmöglichkeiten in der Region für eine breite Zielgruppe.



4 REGIONEN – 4 DORFBÜROS – 4 ERFAHRUNGSBERICHTE

Ergebnispräsentation Projekt «POP-UP DORFBÜRO» am Do, 1.12.2022 im Technologiezentrum Mondseeland

In Aufmerksamkeit erregender, kurioser Ausführung und in unterschiedlichen Formen wurde CoWorking – als Pop-up Format – an unterschiedlichen Standorten im ländlichen Raum erlebbar gemacht und getestet. Die vier LEADER-Regionen haben dazu im letzten Jahr unterschiedliche Wege gewählt und stellen ihre Projektergebnisse nun gesammelt am Do, 1.12.2022 im Pop-up Dorfbüro Mondseeland vor, zu der sie alle Interessierten – sowohl in Präsenz als auch online – herzlich einladen.

Hier der Link, um die Ergebnispräsentation auch online mitverfolgen zu können!
Start ZOOM – ca. 14:15 Uhr  >>> Zoom-Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/89484312382?pwd=czBRT2pOZTFqUkdqR2N1dEd1dWplQT09
Meeting-ID: 894 8431 2382
Kenncode: 865595

Die vier INITIATIVEN:

  • LEADER-Region regio3 im Bezirk Kitzbühel
  • LEADER-Region Osttirol
  • LEADER-Region Oststeirisches Kernland
  • LEADER-Region Fuschlsee-Mondseeland

LINKEDIN >>>  https://www.linkedin.com/events/6993954910543187970

FACEBOOK >>> https://www.facebook.com/events/2325210630979558



LRin Langer-Weninger: Oberösterreichs Regionen sind LEADER

© Land Oberösterreich

4 MEGATRENDS, 20 LEADER-REGIONEN, 1 ZIEL: Vor Ort die Zukunft gestalten

In Gmunden findet heute die alljährliche Konferenz der LEADER-Obleute statt. Es ist das letzte Zusammentreffen der Vertreter der 20 LEADER-Regionen vor Beginn der neuen EU-Förderperiode 2023. Zeit Bilanz zu ziehen, aber auch den Fokus auf die kommenden Jahre zur richten. „Das EU-Förderprogramm LEADER bewerkstelligt große Verbesserungen in kleinen Strukturen. Es stärkt den ländlichen Raum, sichert die regionale Wirtschaft und verbessert dadurch nachhaltig die Lebensqualität der Menschen. Leader, also Anführer, bei all diesen Verbesserungen sind die Regionen und ihre Bürger:innen selbst. Mit den 4 Megatrends: Klimawandel, Digitalisierung, demografischer Wandel und Globalisierung, die in der neuen Förderperiode verfolgt werden, zementieren die 20 Regionen, ihre Rolle als Leader und Motoren der Regionalwirtschaft“, betont die Landesrätin der OÖ Regionen Michaela Langer-Weninger.

Das Wort LEADER steht nicht nur für das englische Wort „Anführer“, sondern auch für ein von EU, Bund und Länder kofinanziertes Regionalentwicklungsprogramm. Wie es der Zufall so will, schafft es LEADER die Region zum Anführer zu machen – zum Anführer von lebendigen, lebenswerten Regionen voller Lebensqualität. Wahrgenommen wird dieser Aufgabe durch die 20 LEADER-Regionen, ihre Büros und Mitarbeiter und natürlich viele Freiwillige. „Ich danke allen LEADER-Obleuten, den Mitarbeitern in den Büros und den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement in den Regionen. Ihr macht unser Oberösterreich so vielfältig und lebenswert“, betonte LRin Michaela Langer-Weninger bei der LEADER-Konferenz.

Ihre volle Unterstützung unterstrich Gemeinde- und Agrar-Landerätin Langer-Weninger auch mit diesen zwei Neuigkeiten aus ihrem Ressort: „Um die kompetente und zeitgemäße Betreuung der LEADER-Regionen auch weiterhin zu ermöglichen, wird aus dem Gemeinderessort heraus, der LEADER-Mitgliedsbetrag auf 2 Euro pro Jahr und Einwohner erhöht. Zudem konnten wir für die neue Förderperiode 2023 – 2027 eine Mittelaufstockung auf EU-Ebene erreichen. Für Oberösterreich stehen künftig 42 Mio. Euro zur Verfügung. Das ist aufs Jahr gerechnet ein Plus von 18 Prozent!“

BILANZ DER AUSLAUFENDEN LEADER-PERIODE

Rund 1.660 Regionalprojekte wurden in der auslaufenden LEADER-Periode von den 20 Leader-Regionen bereits eingereicht. Pro Region wurden durchschnittlich 90 Projekte eingereicht, die im Durchschnitt je 30.000 Euro erhielten. In Summe wurden durch LEADER-Förderungen Investitionen von 100 Mio. Euro ausgelöst. „Seinem Ruf, der Motor der Regionalentwicklung zu sein, wurde LEADER damit allemal gerecht“, betont Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Beachtlich sind aber nicht nur die monetären Kennzahlen, sondern auch die Projektvielfalt. „LEADER ist alles, aber nicht eintönig. Projekte wurden in den Themenbereichen Land- und Forstwirtschaft, Jugend und Familie, Natur- und Umweltschutz, regionale Versorgung, Tourismus, Wirtschaft und Kultur umgesetzt“, so Langer-Weninger und weiter: „Schwerpunkte sind natürlich erkennbar: Ein Viertel der Projekte ist ‚grünen Themen‘ wie Landwirtschaft oder Natur- und Umweltschutz zuzuordnen. Ein weiteres Viertel Wirtschaft und Tourismus.“

STIMMEN AUS DEN REGIONEN

Stellvertretenden für die 20 LEADER-Regionen, die mit wenigen Enklaven fast alle Gemeinden abdecken (430 von 438 Gemeinden sind Teil von LEADER), bringen die LEADER-Sprecher:innen zum Ausdruck, was LEADER für sie bedeutet und was durch das Förderprogramm alles bewegt werden kann.

Das Geheimnis der seit 30 Jahren erfolgreichen LEADER-Methode ist die Nähe zu den Menschen oder: Bottom-up. Im Gegensatz zu anderen Regionalentwicklungsorganisationen und Vereinen arbeiten alle LEADER-ManagerInnen nah an und mit ihren Bürger:innen. Und das i st nicht nur in Europa, sondern auch bei uns im Mühlviertel das Geheimnis des Erfolges. Fast 100 LEADER-Projekte in siebeneinhalb Jahren haben die sechs Leader-Regionen hier auf den Weg gebracht.“
Conny Wernitznig I LEADER-Region Mühlviertler-Kernland

„Die regionale LEADER-Arbeit macht uns richtig Freude. Wir unterstützen die unterschiedlichsten Projekte für den ländlichen Raum und die Ergebnisse von den zahlreichen Umsetzungen können sich wirklich sehen lassen – sie reichen vom kooperativen Bauernladen bis zur innovativen Software für erneuerbare Energiegemeinschaften.“
Agnes Pauzenberger | LEADER-Region Fuschlsee-Mondsee

„Die Gestaltung der Regionen liegt in den Händen und Köpfen ihrer BewohnerInnen. Mit viel Engagement und Tatkraft wurden in der vergangenen Periode im Innviertel und Hausruck viele gemeinsame Ideen und Projekte umgesetzt. Als Stärke hat sich dabei die hervorragende Zusammenarbeit der LEADER-Regionen über die einzelnen Regionen hinaus bewiesen. Auf diesem starken Fundament der Kooperation sollen auch in der Zukunft viele gemeinsame, verbindende Vorhaben umgesetzt werden.“
Johannes Karrer | LEADER-Region Sauwald-Pramtal

„Die Krisen der letzten Zeit haben uns deutlich gezeigt, wie wichtig die Unterstützung von regionalen Kreisläufen und Initiativen ist. Umso mehr erkennt man nun den Wert der vielfältigen LEADER-Projekte, die bereits umgesetzt oder gerade im Entstehen sind. Sie werden entwickelt von Menschen aus der Region für Menschen in der Region, stärken die regionalen Strukturen in den verschiedensten Lebensbereichen und sind getragen von stabilen Fundamenten, die auch Krisen standhalten!“
Isolde Fürst | LEADER-Region Linz-Land

„LEADER ermöglicht der Bevölkerung, Verantwortung für das eigene Lebensumfeld zu übernehmen, sich zu engagieren, auch finanzielle Mittel, Knowhow und Erfahrung einzubringen. Die LEADER-Büros und deren Mitarbeiter:innen motivieren, vernetzen, bündeln Ressourcen und unterstützen bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten. Viele Gemeinde- und Sektor-übergreifende Kooperationen in den Regionen und darüber hinaus zeigen, dass LEADER wirkt. Es geht nicht vorwiegend um die Umsetzung von Einzelprojekten, vielmehr geht es um die gesamthafte Entwicklung unserer Regionen.“
Susanne Kreinecker | LEADER-Region Eferdinger Land



WERKEN, EXPERIMENTIEREN, AUSPROBIEREN – Beim 3. FUMO-MAKERDAY am 25. November 2022 von 13:00 bis 16:00 Uhr im Werkschulheim Felbertal

Das Prinzip ist einfach: Neues ausprobieren und so seine Talente und Interessen entdecken. Klingt logisch – ist es auch. Nach dem Besucheransturm der letzten Jahre wird der Makerday bereits zum 3. Mal von der LEADER Region FUMO gemeinsam mit dem Werkschulheim Felbertal veranstaltet. Die offene Werkstatt für jung und alt bietet genügend Möglichkeiten, zu werkeln. Insgesamt stehen 20 Stationen aus dem M.I.N.T. Bereich zur Verfügung. Neben dem Werkschulheim Felbertal, welches seine Werkstätten öffnet, in welchen man sowohl traditionelles Holzhandwerk als auch modernste, computergesteuerte CNC Fräsen ausprobieren kann, sind heuer auch erstmals das „Haus der Natur“ und „Pongau vermittelt Potenziale“ mit an Bord. Aber auch das Forschungsinstitut für Limnologie, die Radiofabrik, der Fotohof, Akzente Salzburg und FS1 konnten wieder mit spannenden Workshops für die Veranstaltung gewonnen werden.

So wird ein Bogen über eine Vielzahl unterschiedlicher MINT-Stationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) gespannt, bei der jeder und jede nach Herzenslust experimentieren und ausprobieren darf. Mit dem Projekt möchte die LEADER Region FUMO junge Menschen auf die vielseitigen beruflichen Chancen im MINT Bereich und auf das vorhandene Potential in der Region hinweisen und die Neugier an diesen Themen wecken. Infos: www.regionfumo.at/makerday



Infoabend für PFLEGENDE ANGEHÖRIGE im Technologiezentrum Mondseeland

Das Auftreten eines Pflegefalls ist für Angehörige oft sehr belastend und wirft viele Fragen auf. Diesem Thema stellt sich nun der Sozialausschuss der Gemeinde Mondsee gemeinsam mit der LEADER Region FUMO.

Wie komme ich zu einem Pflegebett und werden die Kosten rückerstattet? Wie funktioniert die Anmeldung im Seniorenwohnheim? Wie hebe ich zu Pflegende richtig, ohne die Wirbelsäule zu belasten?

Diese und viele weitere Fragen möchte der Sozialausschuss der Gemeinde Mondsee unter der Leitung von Vizebürgermeisterin Judith Eidenhammer bei einem Infoabend am 3. November 2022 von 17.00 Uhr bis 20 Uhr in den Seminarräumlichkeiten des Technologiezentrums Mondseeland helfen zu beantworten und über das regionale Hilfsangebot und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten informieren.

Erweitert wird das Angebot mit einem Vortrag der Hospizbewegung Vöcklabruck um 18.00 Uhr zum Thema „Was ist wichtig bei der Betreuung von Schwerkranken und Sterbenden“.

Die Institutionen Seniorenwohnheim Mondsee, Sozialhilfeverband Vöcklabruck, Sozialberatungsstelle Mondsee, Rotes Kreuz Mondsee, Hospiz Vöcklabruck, Caritas und die Firmen OrthoFit und Handl Pflege24 werden den Besucher:innen in diesem Zeitraum ihre Fragen an den verschiedenen Informationstischen persönlich beantworten. Präsentiert wird auch die im Projekt FUMO Sozial.Impulse entwickelte Plattform „FUMO Sozial-Portal“ (www.sozial-portal.at), auf der sich zahlreiche soziale Organisationen des Mondseelandes und der Fuschlseeregion mit ihrem Hilfsangebot präsentieren. Hier finden nicht nur Hilfesuchende das passende Angebot, auch, wer sich ehrenamtlich im Sozialbereich engagieren möchte, findet auf der Plattform die entsprechenden Informationen.

Ein besonderes Anliegen ist dem Ausschuss, dass sich die Angehörigen informieren aber auch untereinander austauschen können. Dafür steht ein gemütlicher Bereich mit Getränken und kleinen Speisen zur Verfügung.  Kleinere Veranstaltungen zu den verschiedensten Themen sollen weiterhin vierteljährlich stattfinden Der Infoabend wird in Zusammenarbeit mit der LEADER Region FUMO und dem Technologiezentrum Mondseeland organisiert.

Bild: rawpixel.com on Freepik

Closeup of a support hands


Ganz im Zeichen REGIONALER PRODUKTE: FUMO-LEARNING JOURNEY 2022

„Regionale Ressourcen, Produkte und Vermarktung“ >>> unter diesen Schlagwörtern fand die diesjährige FUMO-LEARNING JOURNEY statt!

Learning Journeys stehen nicht nur dafür, Neues in der Region zu sehen und zu lernen, sondern haben auch einen netten «Nebeneffekt»: sie stärken die Netzwerke in der Region und bilden eine REGIONALE PLATTFORM zum KENNENLERNEN und für den AUSTAUSCH untereinander!

Die Wahl des Themas fiel nicht willkürlich, sondern war angesichts der aktuellen Entwicklungen im Bereich Regionaler Vermarktung in der Region naheliegend, da im Jahr 2022 zahlreiche Projekte in der gesamten FUMO-Region anliefen. 4 davon, allesamt LEADER-Projekte, gibt es nun in der Fuschlseeregion, wobei wir 2 davon einen Besuch abstatteten und sonniges Herbstwetter mitbrachten! 🙂

1. Station: Bei einem Besuch bei der «Kråmerin» in Thalgau gab es ein feines regionales Frühstück und eine Einführung in das neue Angebot von der Projektleiterin Lisa Frenkenberger und Bgm. von Thalgau Johann Grubinger höchstpersönlich.

2. Station: Im nächsten Ort, in Fuschl am See, berichtete der Projektleiter Wolfgang Kinz von der Entstehung und der ersten Zeit seit der Eröffnung des «Dorfhäusl Fuschl am See«. Es gibt bereits zwei weitere Standorte in Plainfeld und Hintersee!

3. Station: Zuletzt besichtigten wird noch die Schlossfischerei am Fuschlsee. Die Learning Journey-Truppe erhielt einen persönlichen Einblick in die Fischerei am See, den Vertrieb sowie in die historische und landschaftliche Entwicklung im Gebiet.