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POSTBUS SHUTTLE: Neue Mobilität für das Mondseeland

Ab August 2022 wird ein neues Öffentliches Verkehrsangebot im Mondseeland in den Pilotbetrieb gehen: das flexible Postbus Shuttle. Derzeit werden in allen 7 Mondseelandgemeinden die Gemeinderatsbeschlüsse dazu gefasst. Unterstützt wurden diese im laufenden Prozess von der LEADER-Region Fuschlsee Mondseeland (FUMO) sowie der Klima- und Energiemodellregion Mondseeland (KEM Mondseeland). Bei der Langen Nacht der Forschung am 20.5.2022 von 17.00 bis 23.00 Uhr am Standort Technologiezentrum Mondseeland haben die Bewohner:innen und Besucher:innen erstmalig die Möglichkeit, dieses Angebot kennenzulernen. Ebenso wird im Rahmen eines Vortrages über das neue Öffentliche Verkehrsangebot bis kurz vor die Haustüre im gesamten Mondseeland informiert.

Postbus-Shuttle Copyright: ÖBB/Marek Knopp
 (c) Österreichische Postbus AG

Postbus Shuttle: Neue Mobilität für das Mondseeland
Unterwegs mit dem Postbus Shuttle – schnell und unkompliziert ans Ziel!
Die Bedürfnisse des Alltags und damit auch das Mobilitätsverhalten werden immer schnelllebiger und flexibler. Mit dem Postbus Shuttle – einem innovativen Produkt von Postbus – folgen wir diesem Trend und schaffen die Möglichkeit auch ohne eigenes Auto die Wege des täglichen Bedarfs, wie Fahrten zum Friseur, Arzt, Fußballtraining, ins Lieblingslokal o.ä., bequem und flexibel zu erledigen. Das Postbus Shuttle sorgt für öffentlichen Verkehrsanschluss dort, wo es heute noch keine Anbindung gibt: ganz einfach, individuell und bequem „On Demand“. Damit leisten wir österreichweit nicht nur Pionierarbeit, sondern starten als verlässlicher Mobilitätspartner für Gemeinden in eine neue Ära des öffentlichen Verkehrs im ländlichen Raum.

Mobilität auf Abruf
Heute ist es für uns selbstverständlich, Filme und Musik On Demand zu bestellen und das Abendessen über eine App am Handy. Genauso schnell, unkompliziert und individuell wollen auch unsere Fahrgäste unterwegs sein – und nicht mehr nur dann den Bus nehmen, wenn der Fahrplan das vorsieht.
Daher haben wir das Postbus Shuttle als neues Angebot speziell für den ländlichen und suburbanen Raum entwickelt. Das Postbus Shuttle wird mit kleineren Bussen (in der Regel 9 Sitzer) und ganz ohne Fahrplan gefahren, also On Demand: das Shuttle kommt dann, wenn der Fahrgast Bedarf hat.

Ein Service für alle Gemeindebürger:innen und Tourismusbetriebe
Mikro-ÖV Produkte, wie das Postbus Shuttle, stellen eine sinnvolle Alternative zum Privat-Pkw dar. Dabei werden bestehende Verkehrskonzepte intelligent in das neue Service eingebettet und andererseits wird der bestehende Öffentliche Verkehr durch das On Demand-Angebot optimal ergänzt. Dadurch wird einfache, komfortable und autofreie Mobilität für die gesamte Bevölkerung sichergestellt, ohne dabei auf einen Privat-Pkw angewiesen zu sein. Denn das intelligente System überbrückt die erste und letzte Meile zwischen dem Wohnsitz und dem öffentlichen Verkehrsnetz und macht öffentliche Bushaltestellen sowie Bahnhöfe noch besser erreichbar.
Aber auch nicht mobile Personen oder Feriengäste, die bewusst im Mondseeland ohne Auto Urlaub machen wollen, haben so die Möglichkeit, individuell – ganz so wie sie es möchten – mobil zu sein.

Und so sieht moderne Mobilität von heute aus:
Hinter dem Postbus Shuttle steckt ein durchdachtes Haltepunktesystem mit rund 400 virtuellen Haltepunkten. Diese können bequem über die Postbus Shuttle-App eingesehen werden. Die Haltepunkte sind in maximal fünf Minuten fußläufig zu erreichen. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Friseurbetriebe, Ärzte und Gesundheitseinrichtungen sowie Gastronomiebetriebe und beliebte Tourismusattraktionen können in das Haltepunktekonzept genauso miteingebunden werden wie Bus- und Bahnhöfe.

Der einfache Weg zum Postbus Shuttle
Gebucht wird das Postbus Shuttle vom Fahrgast selbst über eine App, die Postbus Shuttle-App (im Appstore und Google Playstore kostenfrei zum Downloaden). In dieser App steckt eine intelligente Software mit einem – und das ist der wesentliche Unterschied zu einem Taxi – Bündelungsalgorithmus.
Ziel ist, dass sich Fahrgäste immer ein Stück des Weges teilen und der Besetzungsgrad deutlich über dem eines PKW liegt. Leerkilometer und Einzelfahrten werden vermieden und die Umwelt zusätzlich geschont. Dies alles macht das Postbus Shuttle zu einem nachhaltigen, flexiblen, modernen Verkehrsangebot, damit die Menschen am Land ihr Auto bzw. Zweitauto öfter zu Hause stehen lassen.

Zusätzlich soll es auch möglich gemacht werden, direkt bei regionalen Shuttle-Interface-Partner:innen in der Region, wie Tourismusbetrieben, Ärzt:innen sowie Dienstleistungs- und Gastronomiebetrieben telefonisch zu buchen. So kann das eigene Auto bequem daheim stehen bleiben.

Da für Sie – von früh bis spät:
Damit Ihre Gemeindebürger:innen ihren Morgentermin oder ihren Zug pünktlich erreichen und auch spätabends gut und sicher nach Hause kommen, ist das Postbus Shuttle für die Fahrgäste da:
Sonntag bis Donnerstag zwischen 07:00 Uhr in der Früh und 18:00 Uhr sowie Freitag und Samstag von 07:00 bis 22:00 Uhr.
In der Tourismushochsaison steht das Service täglich bis 22:00 Uhr zur Verfügung.

Wie sich das Postbus Shuttle in seinem ersten Jahr entwickelte
2021 haben wir die stolze Anzahl von insgesamt 7 Projekten in Betrieb genommen, 2 davon waren Sommerprojekte, 5 laufen nach wie vor. Seit dem Startschuss für unser allererstes Postbus Shuttle im Zukunftsraum Donauraum Donau-Gusen im April 2021 wurde unsere App bereits über 7.500-mal downgeloadet – und das trotz Lockdown und generell etwas verminderter Mobilität aufgrund von Covid-19.
Unser jüngstes Projekt, die Mobilregion Mödling mit 115.000 Einwohner:innen, läuft seit 1. Dezember 2021. Hier zeigt die Buchungslage bereits in den ersten drei Betriebsmonaten, wie gut das On Demand-Angebot von der Bevölkerung angenommen wird: 3400 Fahrten mit etwa 4200 Fahrgästen, durchschnittlich teilen sich 1,24 Personen eine Fahrt, rund 80 % der Fahrten finden von und zu öffentlichen Verkehrsknotenpunkten, also zu Bus und Bahn, statt. Das macht deutlich, wie nachgefragt bedarfsorientierte Mobilität in ländlichen sowie suburbanen Räumen ist.

Postbus-Shuttle Copyright: ÖBB/Marek Knopp
 (c) Österreichische Postbus AG


KEM & LEADER bei der LNF22: Alles rund um Mobilität, Jugend & Wohnen im Alter beim Technologiezentrum Mondseeland

Was hat die Einführung eines Postbus-Shuttles mit Forschung zu tun? Auf den ersten Blick scheint es keinen Zusammenhang zu geben, bei näherer Betrachtung jedoch stellt man fest, dass diesem Mobilitätsangebot ein langwieriger Forschungsprozess zugrunde liegt, welcher sich mit Mobilitätsströmen beschäftigt und im Mobilitätsmasterplan der LEADER Region FUMO erarbeitet wurde. Grund genug, das Postbus-Shuttle bei der Langen Nacht der Forschung am 20. Mai 2022 zu präsentieren und Besucher:innen die Möglichkeit zu geben, dieses Angebot als Testbetrieb zwischen den 5 LNF-Standorten auszuprobieren. Ab August 2022 wird das Shuttle schließlich mit einem regulären Betrieb im Mondseeland zur Verfügung stehen. Die Idee dahinter ist einfach: Der Bus fährt nicht nach einem bestimmten Fahrplan, sondern wird mithilfe einer App gerufen, wenn er benötigt wird. So kann das öffentliche Verkehrsmittel jederzeit genutzt werden.

Ein weiteres Projekt aus dem Bereich der Sozialforschung stellt die Entwicklung einer gemeinwesenorientierten Jugendarbeit im Mondseeland dar, welches seit Oktober 2021 läuft und zum Ziel hat, ein flexibles Jugendangebot in allen Gemeinden des Mondseelandes zu entwickeln. Die beiden Sozialarbeiter Uwe und Yvonne werden bei der Langen Nacht der Forschung ihr cooles Jugendwohnmobil präsentieren, mit dem sie in der gesamten Region unterwegs sind und sich gemeinsam mit den Besucher:innen auf die Suche nach „Sozialräumen“ für Jugendliche machen.

Um Räume dreht sich auch alles beim Vortrag „Jetzt das Wohnen für später planen“, der im Rahmen des Projektes FUMO Sozial.Impulse stattfindet. Alternsforscherin Sonja Schiff und Architektin Ursula Spannberger sind sich einig – über altersgerechtes Wohnen sollte man sich nicht erst im hohen Alter Gedanken machen, sondern schon viel früher. Nur dann ist ein langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden möglich. Über ihre Erkenntnisse referieren die beiden bei der Langen Nacht der Forschung um 19.00 Uhr im Technologiezentrum Mondseeland.

Dank der Klima- und Energiemodellregion Mondseeland und des LEADER-Projektes „FUMObil 2.0“ können auch diverse Klimaschutz-Themen neu mit in das LNF-Programm aufgenommen werden: Aufbau von E-Bikes und E-Batterien, der Einsatz eines Solarkochers, Ergebnisse aus einem aktuellen „Klimaschulen-Projekt“, eine Ausstellung zum Thema globale Ernährung, die Berechnung des „ökologischen Fußabdruckes“ u.v.m. sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung! 

Forschung und Regionalentwicklung sind voneinander also kaum zu trennen, wer dies hautnah erleben möchte, besucht uns am besten bei der Lange Nacht der Forschung am 20. Mai 2022 im Technologiezentrum Mondseeland.

© Österreichische Postbus AG
Buchcover «Jetzt das Wohnen für später planen» © Sonja Schiff, Ursula Spannberger
© Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser


CARSHARING-INFO FÜR GEMEINDEN zeigte entsprechendes INTERESSE!

Das „e-Daxi“ in Innerschwand ist das 1. CARSHARING in der LEADER-Region FUMO >>> die Anmeldezahlen sprechen für sich! Das System ist mit über 20 Registrierungen und ~ 10 aktiven NutzerInnen bereits gut angelaufen.

Aktuell stellen wir uns als Region und auch einzelne Gemeinden sich die Frage, ob künftig mehrere CARSHARING-Standorte in der FUMO Sinn machen würden. Eine Möglichkeit wäre auch ein gemeindeübergreifendes System, welches gemeinsam beworben und langfristig genutzt werden könnte. Um den Bedarf zu erheben, organisierten die Klimaschutz- und Mobilitätsmanagerin Nadine Guggenberger und Katharina Illek vom ÖPNV Flat 1 (Fuschlseeregion, Wolfgangsee, Hallwang, Eugendorf…) gemeinsam mit Steffi Mayrhauser von der KEM Mondseeland einen ONLINE-Info-Abend zum Mobilitätsschwerpunkt:

CARSHARING-INFO – Auto TEILEN statt BESITZEN – Einführung von Sharing-Systemen

Stattgefunden hat die Veranstaltung am Montag, den 29. November 2021 von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr mit ~ 30 TeilnehmerInnen.

Programm: Antworten zu Fragen wie „Was ist Carsharing und welche Vorteile bringt es für die Gemeinden?“ & „Was sollte bei der Umsetzung beachtet werden?“ lieferten im Rahmen der Veranstaltung unsere Mobilitätsspezialisten David Knapp und Volker Adamietz. Neben Praxisbeispielen aus unseren Regionen überlegten wir auch, wie ein regionsübergreifendes Carsharing ausschauen könnte!

Die Inhalte der Präsentationen sowie die gelieferten Antworten zu den in der Runde geäußerten Fragen können hier eingesehen und heruntergeladen werden:



MONDSEELANDGEMEINDEN setzen sich für alternative MOBILITÄTSLÖSUNGEN ein

Die BürgermeisterInnen des Mondseelandes sind sich einig – es braucht dringend alternative Mobilitätslösungen für BewohnerInnen und Gäste der Region! Anstatt tatenlos zuzusehen, setzen die Gemeinden aktuell nicht nur Zeichen für die Notwendigkeit einer Verkehrswende und die Umstellung auf E-Mobilität, sondern beschäftigt sich auch intensiv mit Alternativen zum Auto, Ergänzungen zum ÖPNV und Herausforderungen im Verkehr (v.a. Ausflugstourismus).

EIN BUSSHUTTLE ALS LÖSUNG – Der öffentliche Personennahverkehr, kurz ÖPNV, muss gerade in ländlichen und zersiedelten Gebieten künftig neu gedacht werden. Die letzten Monate zeigten intensiv, dass aktuelle, besonders herausfordernde globale Krisen massiven Druck auf unterschiedliche Gesellschaftsbereiche ausüben. Verhaltensänderungen der Menschen bilden die Basis für neue Wege, aber nicht, ohne die notwendigen Strukturen und Angebote dafür zu schaffen. Dass der traditionelle, starre Linienverkehr des ÖPNV nicht mehr zeitgemäß ist und die Bedürfnisse der Bevölkerung keineswegs abdeckt, wurde mit den Gemeinden schon seit längerer Zeit intensiv diskutiert. Die Digitalisierung ist parallel zu unserem Verkehrssystem weiter fortgeschritten und bietet nun maßgeschneiderte, effiziente und vergleichsweise kostengünstige Möglichkeiten. Der FUMObil-Masterplan (LEADER-Projekt) bietet vielfältige Möglichkeiten zur Reduktion des Verkehrs für die FUMO-Region. Die Gemeinden, welche bereits Grundsatzbeschlüsse zum geplanten Vorhaben gefasst haben, streben die Umsetzung eines On-Demand-Rufbussystems, also ein Shuttlesystem auf Abruf, für kommendes Jahr an. Dabei werden Haltepunkte quer über die Region gelegt, wodurch auch bisher noch nicht erschlossene Bereiche erreichbar werden. Wie das funktioniert? Kurz erklärt ruft man das Shuttle über eine App oder lässt es rufen, wartet maximal 30 Minuten mit genau definierter Ankunftszeit, bezahlt je nach Auslastung während der Fahrt und wird zum gewünschten Haltepunkt innerhalb der Region gefahren. Genau das wollen die BürgermeisterInnen des Mondseelandes in enger Abstimmung mit der LEADER-Region FUMO, KEM Mondseeland/REGMO, dem Tourismusverband Mondsee-Irrsee und dem Mobilitätsmanagement RMÖO nun genauer wissen. In einer breit angelegten Online-Infoveranstaltung im November 2021 mit 80 TeilnehmerInnen wurden BewohnerInnen des Mondseelandes intensiv über das Vorhaben aufgeklärt und offene Fragen professionell beantwortet! Im nächsten Schritt sollen die Kosten im Budgetplan der Gemeinden berücksichtigt werden.

GEMEINDEN SETZEN ZEICHENIm Rahmen der 19. Internationalen Salzburger Verkehrstage im Oktober 2021 wurde mit dem Fokus „Die Kraft des Öffentlichen Verkehrs“ der notwendige Paradigmenwechsel und die Transformation der Verkehrssysteme in Richtung Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität diskutiert. Zwei intensive Tage boten Raum für neue Ideen und Lösungsansätze – darunter auch das Vorhaben in der FUMO-Region zur Einbindung des Postbus Shuttles als On-Demand-Lösung für die Seitenlinien in die Hauptverkehrsader. Obfrau der FUMO Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser, GF der FUMO Julia Soriat-Castrillón, GF des Projektes Postbus Shuttle Tibor Jermendy, GF von Metapublic Relations Günther Penetzdorfer und Leiter des Ingenieursbüro für Verkehrswesen und Verkehrswirtschaft David Knapp nahmen stellvertretend für die FUMO-Region an einer spannenden Podiumsdiskussion teil, um die Notwendigkeit der Einführung von On-Demand-Systemen für ländliche Regionen ausdrücklich aufzuzeigen.

Am Ecodriving-Tag am Marktplatz Mondsee, organisiert von der KEM Mondseeland in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Rastl, dem Bundesprogramm „klimaaktiv mobil“, Autohaus Hofer und Elektromobilitätsspezialisten Volker Adamietz standen strom- und spritsparendes Autofahren sowie Elektromobilität im Fokus. In einer „BürgermeisterInnen-Challenge“ zeigten die Ortschefs ihr Können im Energieeffizienten Fahren mit einem E-Auto. Die Aufgabe bestand darin, je gemeinsam mit einem zertifizierten Strom- und Spritspartrainer dieselbe Strecke abzufahren, woraufhin die Verbräuche und Durchschnittsgeschwindigkeit notiert und im Anschluss der Sieger der Runde gekürt wurde. Bgm. Andreas Hammerl belegte knapp vor Obfrau und Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser den 1. Platz und wurde somit zum Stromsparvorbild der Mondseelandgemeinden! Bis 16 Uhr hatten die BewohnerInnen der KEM Mondseeland am Marktplatz anschließend die Möglichkeit, ebenfalls Trainings zu absolvieren und Informationen zu E-Mobilität und E-Autos einzuholen – was auch gut genutzt wurde!



ECODRIVING-TAG der KEM am Marktplatz Mondsee

6 x kostenlose Sprit- und Stromspartrainings von der KEM/LEADER Region FUMO zu vergeben!

WANN? Freitag, 12.11.2021 ab 11 Uhr stundenweise Training mit zertifiziertem Trainer möglich (=Einzeltraining)

WO? Treff- und Startpunkt ist der Marktplatz in Mondsee

ABLAUF:

  1. Normale Fahrt (entlang einer bestimmten Strecke)
  2. Beratung
  3. Fahrt mit Anwendung der Tipps zum sparsamen Fahren (gleiche Strecke wieder)

WELCHES AUTO KANN MAN VERWENDEN?
Entweder ein E-Auto vor Ort (z.B. ID3 oder ID4) oder, wenn gewünscht, auch das eigene Auto!

Einfach gleich bei KEM Managerin Steffi Mayrhauser (kem@dasmondseeland.at) melden und Trainingsstunde reservieren!

Ihr könnt am 12. November auch den ganzen Tag (bis 17 Uhr) am Marktplatz in Mondsee vorbeischauen, E-Autos und E-Mopeds testen und euch beraten lassen zu E-Mobilität und Ecodriving von unseren Kooperationspartnern:

Autohaus Hofer & Co GmbH Fahrschule / RASTL Elektroautor.com / Alois Buchroithner / klimaaktiv



Ein Herbst voller konstruktiver Termine, Rückblicke und neuer Ideen!

Die LEADER-Region Fuschlsee Mondseeland und die beiden Zweigvereine «Regionalentwicklung Fuschlseeregion (REFS)» und «Verein zur Regionalentwicklung Mondseeland (REGMO)» durchleben diesen Herbst entscheidende Entwicklungen. Gemeinsam blickten wir nicht nur auf das vergangene Jahr im Rahmen der FUMO-Generalversammlung, sondern widmen uns parallel dazu einerseits aktuellen und laufenden Aktivitäten und andererseits auch den strategischen Ausrichtungen der Region für die nächsten 7 Jahre.

Die Vorbereitungen für die Erarbeitung einer neuen LEADER-Strategie für die Periode 23-27 sowie die Einreichung zweier Klima- und Energiemodellregionen (Fuschlsee/Wolfgangsee & Mondseeland) laufen auf Hochtouren. Die Regionalentwicklungsakteur*innen bündeln dabei ihre Erfahrungen, ihr Know-How sowie ihre Ziele und Visionen und bringen sie zu Papier, um eine bestmögliche nachhaltige Entwicklung für die Gemeinden, die Region, ihre Bewohner*innen und nachfolgenden Generationen langfristig unterstützen zu können.

In den kürzlichen Vorstandssitzungen der REFS und REGMO konnten wieder viele wichtige Projekte und Prozesse angestoßen und weiterentwickelt werden – der Startschuss zur Einreichung der beiden KEMs (Klima- und Energiemodellregionen), die Entwicklung einer professionellen Jugendarbeit und das Kennenlernen der Jugendarbeiter*innen oder weitere Vorarbeiten zum nachfragegesteuerten Rufbussystem («On-Demand») und einer regionalen Parkraumbewirtschaftung sind nur einige von Vielen. Nach der OÖ-Wahl im September verabschiedeten wir auch zwei langjährige, treue Vorstandsmitglieder, Bgm. Alois Daxinger (Gemeinde Innerschwand) und Bgm. Johann Wiesinger (Gemeinde Zell am Moos), die in ihren wohlverdienten Ruhestand treten.

Mit der FUMO-Generalversammlung bot sich die Möglichkeit für die Mitglieder, durch einen kleinen Teil der – seit Anbeginn auch vom LEADER-Programm unterstützten – Museumslandschaft im Mondseeland von Museums-Chef DI Johannes Pfeffer geführt zu werden. Einige Bereiche des «Verkehrs- und Ischlerbahnmuseums» wurden besichtigt: sowohl der «alte Teil» mit alter Lok und Kaiserfeeling sowie Zügen in Modell-Miniaturformat, als auch das «neue» Museums-Highlight – die historischen Schiffe «Helene» und «Wartenfels». Im Rahmen des LEADER-Projektes «Erhalt und Restaurierung der Schiffe Helene, Wartenfels und Stefanie» werden diese und auch die zukünftig zu bestaunende «Stefanie» restauriert und für Museumsbesucher*innen geöffnet. In der Mostschenke Hussenbauer, eines der ersten LEADER-geförderten Projekte im Mondseeland, fand schließlich der offizielle Teil der GV statt, um das Jahr 2020 nochmal Revue passieren zu lassen.



Die FUMO bei den Salzburger Verkehrstagen

Unter dem Titel «Die Kraft des öffentlichen Verkehrs» wird die diesjährige Internationale Fachtagung für zukunftsweisende Mobilität von 11. – 12. Oktober 2021 abgehalten – und diesmal sitzen auch Vertreter*innen der FUMO auf der Bühne! 😀 Die LEADER-Geschäftsführerin Julia Soriat-Castrillón, Obfrau der LEADER-Region Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser, der FUMObil-Projektleiter Dr. Günther Penetzdorfer und GF des Ingenieurbüros für Verkehrswesen und Verkehrswirtschaft e.U. David Knapp nehmen gemeinsam an der Diskussionsrunde zur Einbindung der Seitenlinien «on demand» in die Hauptverkehrsader in der FUMO-Region teil!

Der FUMO-Tagesordnungspunkt findet am Dienstag, den 12. Oktober 2021 vormittags im Anschluss an die Ausführungen von Tibor Jermendy, Projektleiter Mikro-ÖV/Postbus Shuttle der Österreichischen Postbus AG, statt:

Das vollständige Programm gibt es hier zum Download:

Der notwendige Paradigmenwechsel und die Transformation der Verkehrssysteme in Richtung Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität werden derzeit in der Wissenschaft und auch in den Medien heftig diskutiert. Im Alltag macht sich diese Neuausrichtung oder gar Verkehrswende noch wenig bemerkbar. Am wenigsten Veränderung erfolgt bei den Finanzierungsinstrumenten, die eigentlich einen bedeutenden Steuerungshebel darstellen und für eine ökologische Neuausrichtung genützt werden könnten. Aktuell gilt das alte Dogma der Sektorfinanzierung. Mehrere Milliarden fließen jährlich in den Ausbau der Straßeninfrastruktur (Autobahnen, Schnellstraßen und Landesstraßen) und gleichzeitig auch in den Ausbau der hochrangigen öffentlichen Schieneninfrastruktur. Diese Sowohl-als-Auch-Strategie entspricht aber in keiner Weise einer Verkehrswende. Damit werden alle Investitionen in den Umweltverbund konterkariert, ökologisch wie ökonomisch negative Auswirkungen der Straßenverkehrsinfrastruktur dadurch weiter
gefördert, Zersiedelung und Ressourcenverbrauch werden so nicht gestoppt: So verfehlen wir mit Sicherheit die gesteckten Nachhaltigkeitsziele.
Die Salzburger Verkehrstage bieten auch heuer wieder den Raum zur Diskussion, Präsentation und Entwicklung neuer Ideen und Lösungsansätze – darunter auch radikale, unkonventionelle und manchmal auch irritierende. Mit dem Fokus der diesjährigen Fachtagung: „Die Kraft des Öffentlichen Verkehrs“ und einem Denken über den Tellerrand konventioneller Strategien und Methoden hinaus.



«e-Daxi» – das 1. Carsharing in der FUMO

Bei dem Wort «DAXI» handelt es sich nicht um einen Tippfehler, vielmehr gibt es Aufschluss über seinen Initiator, Bürgermeister der Gemeinde Innerschwand am Mondsee Alois Daxinger, dem es gemeinsam mit Vizebürgermeister Josef Edtmayer eine Herzensangelegenheit ist, leistbare Mobilitätssysteme für die Innerschwandner GemeindebürgerInnen anzubieten! 
Kürzlich wurde der SEAT Mii electric von der Firma Reiser an die Gemeinde übergeben, die Caruso-Hardware in das Auto eingebaut, die ersten NutzerInnen elektronisch auf der Caruso-Buchungsplattform registriert und die Beklebung des SEAT Mii electric fertiggestellt. Der Startschuss für die Initiative war der Infotag am Carsharing-Standort in Loibichl am 17.07.2021. Ab sofort kann das «DAXI» also gebucht und genutzt werden.
Bei der Umsetzung des neuen Mobilitätsangebotes wurde die Gemeinde Innerschwand von der KEM Mondseeland, insbesondere von Volker Adamietz und Michaela Ellmauer unterstützt.

Zu allen Informationen und zur Anmeldung geht es hier: http://www.dasmondseeland.at/e-carsharing/embed/#?secret=D2OIYOW9Gt



Mondseelandgemeinden setzen sich für neue Lösungen im öffentlichen Nahverkehr ein

Die BürgermeisterInnen sind sich einig – der öffentliche Personennahverkehr, kurz ÖPNV, muss gerade in ländlichen, zersiedelten und klein strukturierten Gebieten künftig völlig neu gedacht werden. Die letzten Monate zeigten intensiv, dass aktuelle, besonders herausfordernde globale Krisen massiven Druck auf unterschiedliche Gesellschaftsbereiche ausüben. Verhaltensänderungen der Menschen bilden die Basis für neue Wege, aber nicht, ohne die notwendigen Strukturen und Angebote dafür zu schaffen. Dass der traditionelle, starre Linienverkehr des ÖPNV nicht mehr zeitgemäß ist und die Bedürfnisse der Bevölkerung keineswegs abdeckt, wurde mit den Gemeinden schon seit längerer Zeit intensiv diskutiert.

Was könnte also eine Lösung sein?

Ein Busshuttle auf Abruf – kann das was? Die Digitalisierung ist parallel zu unserem Verkehrssystem weiter fortgeschritten und bietet nun endlich maßgeschneiderte, niederschwellige, effiziente und vergleichsweise kostengünstige Möglichkeiten. Der FUMObil-Masterplan (LEADER-Projekt) bietet vielfältige Möglichkeiten zur Reduktion des Verkehrs für die FUMO-Region. Ein Vorschlag ist, ein On-Demand-Rufbussystem – sozusagen ein Shuttlesystem auf Abruf – mit vordefinierten Haltepunkten quer über die Region als Lösung für bisher nicht erschlossene Bereiche ins Leben zu rufen. Wie das funktioniert? Kurz erklärt ruft man das Shuttle über eine App oder lässt es rufen, wartet maximal 30 Minuten mit genau definierter Ankunftszeit, bezahlt je nach Auslastung während der Fahrt und wird zum gewünschten Haltepunkt innerhalb der Region gefahren. Genau das wollen die BürgermeisterInnen des Mondseelandes nun genauer wissen. Aktuell wird von der Österreichischen Postbus AG ein Vorschlag für das technisch sehr weit ausgereifte Projekt „ÖBB Postbus Shuttle“ auf die Region Mondseeland heruntergebrochen und theoretisch ausgearbeitet.

Grundsatzbeschlüsse werden gefasst

Bis zum Sommer soll in allen sieben Mondseelandgemeinden – Innerschwand am Mondsee, Mondsee, Oberhofen am Irrsee, Oberwang, St. Lorenz, Tiefgraben und Zell am Moos – ein Beschluss gefasst werden, um offiziell zu zeigen, dass man gesammelt hinter besagtem Vorhaben steht und dieses in enger Abstimmung mit den RegionalentwicklungsakteurInnen – LEADER-Region FUMO, KEM Mondseeland, Tourismusverband Mondsee-Irrsee und dem Mobilitätsmanagement RMOÖ – mit hoher Dringlichkeit weiterverfolgt.

Auch in vielen anderen Regionen Österreichs findet in puncto öffentlicher Nahverkehr gerade ein Umdenken statt – in den drei Gemeinden Steyregg, Luftenberg und St. Georgen an der Gusen im unteren Mühlviertel kommt das Postbusshuttle sogar bereits zum Einsatz. Den Beitrag dazu findet man auf ooe.orf.at unter dem Titel „Postbus auf Abruf im Mühlviertel“.


BürgermeisterInnen des Mondseelandes setzen sich für neue ÖPNV-Lösungen ein (LEADER-Region FUMO 2021)


START VON «FUMObil 2.0 – WIR TUN WAS FÜRS KLIMA!»

Für die Verankerung der Klimaschutzthematik in der Fuschlseeregion, vorzugsweise einer «KEM Fuschlseeregion», die Unterstützung zur Umsetzung von Mobilitätslösungen (z.B. On-Demand-Rufbussystem) in der FUMO sowie für Bewusstseinsbildung und (Förder-)Beratungen wurde ein(e) Klimaschutz- und MobilitätsmanagerIn gesucht. Im Rahmen des Ausschreibungsprozesses konnten viele spannende Gespräche geführt und potentielle Stakeholder für künftige Kooperationen oder das Mitwirken bei Projekten gewonnen werden.

An dieser Stelle gratulieren wir Nadine Guggenberger zur ihrer neuen spannenden Aufgabe in der FUMO! Sie bringt bereits sehr viel Erfahrung in diesem Bereich mit: Mehrere Jahre managte sie die „KLAR Pongau“ mit 25 Gemeinden als KLAR-Managerin, initiierte und begleitete viele Projekte (auch mit Schwerpunkt Mobilität), Veranstaltungen und Exkursionen, ist bewandt mit dem KEM- und KLAR-Förderprogramm und absolvierte die Ausbildung „Klimaschutzbeauftragte“ sowie einen Master in Gebirgs- und Klimageographie.

Mit Anfang April konnte das Projekt «FUMObil 2.0 – Wir tun was fürs Klima» offiziell starten. Nadine wird sich zunächst intensiv mit der Region befassen – dabei stehen abgeschlossene, laufende und anstehende Projekte genauso im Fokus wie das Kennenlernen der Gemeinden und wichtigsten AkteurInnen. Im Zuge der anstehenden Strategieprozesse, sowohl in der FUMO als auch in der KEM Mondseeland und zur Gründung einer KEM Fuschlseeregion, werden die Themen Mobilität und Klimaschutz – auch in Anlehnung an den Europäischen Green Deal – sehr schnell intensiv in Angriff genommen werden.

Wir freuen uns schon sehr auf die vielen tollen Projekte und eine gute Zusammenarbeit mit ihr!

Kontakt:
Nadine Guggenberger
Projektmanagement FUMObil 2.0
guggenberger@regionfumo.at

Von li. n. re.: Obfrau Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser, Obfrau Stellvertr. Bgm. Thomas Ließ, Nadine Guggenberger, Julia Soriat-Castrillón, Stefanie Mayrhauser