Category: Fumobil

START VON «FUMObil 2.0 – WIR TUN WAS FÜRS KLIMA!»

Für die Verankerung der Klimaschutzthematik in der Fuschlseeregion, vorzugsweise einer «KEM Fuschlseeregion», die Unterstützung zur Umsetzung von Mobilitätslösungen (z.B. On-Demand-Rufbussystem) in der FUMO sowie für Bewusstseinsbildung und (Förder-)Beratungen wurde ein(e) Klimaschutz- und MobilitätsmanagerIn gesucht. Im Rahmen des Ausschreibungsprozesses konnten viele spannende Gespräche geführt und potentielle Stakeholder für künftige Kooperationen oder das Mitwirken bei Projekten gewonnen werden.

An dieser Stelle gratulieren wir Nadine Guggenberger zur ihrer neuen spannenden Aufgabe in der FUMO! Sie bringt bereits sehr viel Erfahrung in diesem Bereich mit: Mehrere Jahre managte sie die „KLAR Pongau“ mit 25 Gemeinden als KLAR-Managerin, initiierte und begleitete viele Projekte (auch mit Schwerpunkt Mobilität), Veranstaltungen und Exkursionen, ist bewandt mit dem KEM- und KLAR-Förderprogramm und absolvierte die Ausbildung „Klimaschutzbeauftragte“ sowie einen Master in Gebirgs- und Klimageographie.

Mit Anfang April konnte das Projekt «FUMObil 2.0 – Wir tun was fürs Klima» offiziell starten. Nadine wird sich zunächst intensiv mit der Region befassen – dabei stehen abgeschlossene, laufende und anstehende Projekte genauso im Fokus wie das Kennenlernen der Gemeinden und wichtigsten AkteurInnen. Im Zuge der anstehenden Strategieprozesse, sowohl in der FUMO als auch in der KEM Mondseeland und zur Gründung einer KEM Fuschlseeregion, werden die Themen Mobilität und Klimaschutz – auch in Anlehnung an den Europäischen Green Deal – sehr schnell intensiv in Angriff genommen werden.

Wir freuen uns schon sehr auf die vielen tollen Projekte und eine gute Zusammenarbeit mit ihr!

Kontakt:
Nadine Guggenberger
Projektmanagement FUMObil 2.0
guggenberger@regionfumo.at

Von li. n. re.: Obfrau Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser, Obfrau Stellvertr. Bgm. Thomas Ließ, Nadine Guggenberger, Julia Soriat-Castrillón, Stefanie Mayrhauser


FUMO-Stellenanzeige zum regionalen Klimaschutz- und Mobilitätsmanager*in

Wir suchen einen „regionalen Klimaschutz- und Mobilitätsmanager*in“! 

Die Bürgermeister der Fuschlseeregion hegen aktuell Ambitionen, ein nachhaltig verankertes Klimaschutzprogramm für die Gemeinden zu etablieren – vorzugsweise eine Klima- und Energiemodellregion, ein Bundesförderprogramm des Klima- und Energiefonds. Auch konkrete nächste Schritte für nachhaltige Mobilitätslösungen in der gesamten Region Fuschlsee Mondseeland sollen unterstützt werden. Dafür wird nun ein eigenes LEADER-Projekt „FUMObil 2.0 – Klimaschutz- und Mobilitätsprojekte“ ins Leben gerufen und eine Person für die Initiierung einer KEM Fuschlseeregion sowie der Begleitung von Mobilitätsprojekten auf Projektbasis angestellt.

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Stellenanzeige:

Stellenanzeige_Klimaschutz-und-Mobilitätsmanager

Gerne könnt ihr diese auch an potentielle Interessenten weiterleiten. Bewerbungsfrist ist der 10.2.2021.

 



FUMO-Region: Wir tun was fürs Klima!

Haben Sie schon einmal vom Szenario «Hothouse Earth» gehört? Klimaforscher gehen davon aus, dass wir, sollten wir nicht durch kollektives menschliches Handeln eine Stabilisierung des Erdklimas (max. Anstieg von 1,5° C) erreichen, eine unaufhaltbare Kettenreaktion auslösen. Sollte dies eintreten, würde die permanente Erwärmung bis zu 4-5° C die Erde für viele Millionen Jahre unbewohnbar machen. Leider hinkt Österreich derzeit bei der Erreichung der Klimaschutzziele im Vergleich zu anderen EU-Ländern weit hinterher. Gegenteilig zur notwendigen Entwicklung ist Österreich beispielsweise mit 12,9 ha Bodenversiegelung pro Tag sogar trauriger Europameister.

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Abbildung: Warming stripes für Wien – jährliche Durchschnittstemperatur von 1775 bis 2019, Ed Hawkins (University of Reading)/data source: ZAMG

Regionen als Impulsgeber

Die FUMO will hier nicht tatenlos zusehen – denn auch ein kleines Land wie Österreich kann einen wichtigen Anstoß geben. Den Regionen, mit ihren Regionalentwicklungsvereinen und Gemeindeverbänden, wird hier eine wichtige Rolle zuteil, da es in der konkreten Umsetzung für den Klimaschutz die Kooperation vieler verschiedenen AkteurInnen und eine gute Koordination braucht.

Die LEADER-Region FUMO konnte hierzu bereits Vorbildwirkung beweisen und will es auch weiterhin. Erste Bemühungen erfolgten mit dem im Jahr 2017/18 umgesetzten LEADER-Projekt „FUMObil – Masterplan Zukunft der Mobilität“. Das Ergebnis aus der umfassenden Studie war eine detaillierte Datengrundlage, woraus die Schaffung einer E-Ladeinfrastruktur, die erhebliche Verbesserung der öffentlichen Verkehrslinien, die Entwicklung von kleinstrukturierten, bedarfsorientierten Dorfbussen oder die Initiierung einer Teststrecke für autonomes Fahren resultierten. Darüber hinaus erregte kein anderes FUMO-Projekt bisher mehr Aufmerksamkeit: überregional und international wird das FUMObil-Projekt als Vorzeigebeispiel angeführt. Die Krönung erfolgte mit der Auszeichnung des renommierten europäischen „RURAL INSPIRATION AWARDS“ („RIA“) 2020 in der Kategorie „climate mitigation“ für ihr nachhaltiges Mobilitätskonzept im Juni 2020. Jetzt heißt es dran bleiben!

Ambitionierte Klimaschutzziele

Die Covid-19- und die Klimakrise erhöhen den politischen Handlungsdruck so stark wie nie zuvor. Bestärkt durch die Regierung und die Länder mit ehrgeizigen Klimaschutzzielen, fallen konkrete Klimaschutzvorhaben der 17 FUMO-Gemeinden nun auf fruchtbaren Boden. Diese Chance soll nicht ungenutzt bleiben! Die FUMO möchte ganz im Sinne der Klima- und Energiestrategien der Länder Oberösterreich und Salzburg agieren, welche die Reduktion der Treibhausgasemissionen von 25-50 % bis 2030 und bis zu 100 % (!) bis 2050 vorsehen. In Salzburg strebt man eine Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energie auf 65 % bis 2030 an (Bezugsjahr 2005) sowie die Klimaneutralität und Energieautonomie des gesamten Bundeslandes bis 2050. Die Ambitionen im Bereich „Mobilität/Verkehr – Ausbau Öffentlicher Verkehr & Radverkehr“ sind dabei am größten (Reduktion Verkehr um ~ 50 % bis 2030).

Was wird angestrebt

Angesichts der positiven Fördersituation, des ambitionierten Ziels der geplanten Reduktion des CO2-Ausstoßes innerhalb von 10 Jahren um 50 % (!) und ausgestattet mit der notwendigen Datengrundlage in der FUMO-Region hofft man auf erhebliche Unterstützungen vonseiten der Landes- und Bundespolitik zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Allen voran strebt die Region die Realisierung eines nachfragegesteuerten Mobilitätssystems, eine intelligente Besucherlenkung in den Freizeittourismus-Hot-Spots sowie ein langfristig verankertes Klimaschutzprogramm in der Fuschlseeregion an. Im zweiten Halbjahr 2020 wurden bereits Vorarbeiten getätigt. Neben mehrfachen Sitzungen mit Verantwortlichen und Experten inklusive Best-Practice-Inputs wurde auch eine Learning Journey mit 15 Interessenten nach Werfenweng durchgeführt. Bgm. Brandauer und Geschäftsführer der Mobilitätszentrale Bischofshofen Stephan Maurer begeisterten mit ihren innovativen Ideen und vorbildhaften Umsetzungen im Mobilitätsbereich – aufbauend auf Vorbildern wie diesen soll nun gehandelt werden!

Foto Preis

Foto: FUMObil-Projekt: Gewinner Europäischer Rural Inspiration Awards 2020 (FUMO 2020)



Learning Journey Werfenweng

Der diesjährige Learning Journey hat viele Interessenten der FUMO-Region nach Werfenweng gebracht. Ein Dank gilt dabei dem Bürgermeister der Gemeinde Peter Brandauer und Regionalverbandsgeschäftsführer Stephan Maurer für den Blick hinter die Kulissen! Das Mobilitätsangebot vor Ort soll beispielgebend für die Gemeinden in der FUMO-Region sein. Die TeilnehmerInnen erfuhren mehr über die Best-Practice-Beispiele im Bereich nachhaltiger Mobilitätssysteme, welche nicht nur vorgestellt, sondern ein Teil davon sogar vor Ort getestet werden konnte.
Besonders interessiert haben sich die teilnehmenden BürgermeisterInnen und BürgerInnen für das Anrufsammeltaxisystem, das sogenannte w3-Shuttle. Aufbauend auf den Analyseergebnissen des FUMObil-Projekts und den funktionierenden Vorbildprojekten sollen nun maßgeschneiderte Lösungen für die Gemeinden entwickelt und in Angriff genommen werden. Das Rufbussystem scheint hier ein sinnvoller nächster Schritt auf dem individuellen «Weg der 1000 Schritte» in Richtung Sanfte Mobilität und nachhaltiger Tourismus in der FUMO Region, wie es Bgm. Brandauer treffend formuliert hat.
Learning Journey Werfenweng_2Learning Journey Werfenweng
Bgm. BrandauerTestung E-Mobilität
Testung E-Mobilität_2Testung E-Mobilität_3
w3-Shuttle_2w3-Shuttle
Fotos: LEADER-Region FUMO 2020


Erfolgreiche Generalprobe für die 4youCard- Jugendtaxi-App

Ersehnte Jugendtaxi-App startet als gemeinsames LEADER-Projekt im Bezirk Vöcklabruck durch!

Seit 6. Oktober 2020 gibt es in 48 Gemeinden des Bezirks und auch im ganzen Mondseeland die beliebten Jugendtaxi-Gutscheine digital. Bequem können diese über die 4youCard-App heruntergeladen und bei teilnehmenden Taxibetrieben eingelöst werden. Der deutliche Wunsch der Jugendlichen in einem bezirksweiten Jugendrat nach einem flächendeckenden und einheitlichen Jugendtaxi-Angebot in einem zeitgemäßen Format konnte nun dank der 3 LEADER-Regionen FUMO, REGATTA und VÖCKLA-AGER erfüllt werden. Der Verein 4YOUgend, der Betreiber der 4youCard, wurde mit der Entwicklung der App für den Pionierbezirk Vöcklabruck beauftragt. Die von der Wohngemeinde und dem Land OÖ zur Verfügung gestellten Gutscheine können nun direkt über die App heruntergeladen werden. Für die Einlösung scannen die Jugendlichen im Taxi lediglich einen QR-Code und können so günstig und sicher nach Hause kommen.

Die erste Jugendtaxi-App Österreichs ist das Resultat der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit – die bereits etablierte 4youCard-App wurde hierfür um einen „Jugendtaxi-Bereich“ erweitert. Die App kann kostenlos im App-/Google Play-Store heruntergeladen werden, einzige Voraussetzung für die Nutzung ist der Besitz einer gültigen 4youCard. Die Jugendlichen werden in der App mit ihrem Wohnort registriert und bekommen so die von ihrer Gemeinde zur Verfügung gestellten Gutscheine angezeigt. Man hegt bereits Ambitionen, das Angebot für das gesamte Bundesland einzuführen.

Langfristiges Ziel ist es, die Verkehrssicherheit unter Jugendlichen auf diesem Weg zu erhöhen sowie den Anreiz, sich selbst zur späten Stunde noch hinters Steuer zu setzen, zu verringern. Um das neue Angebot auch attraktiv zu gestalten und eine optimale Lösung für alle Nutzergruppen, nämlich Gemeinden, Taxibetreiber und Jugendliche zu finden, wurden die Erfahrungen und Wünsche jeder Gruppe im Vorfeld eruiert und bei der App-Entwicklung bestmöglich berücksichtigt. Ein weiterer Vorteil der App ist die Vereinfachung der bisherigen Abrechnungsprozederes, da die Gutschein online verbucht werden. Durch die Umstellung auf ein digitales System können Material- und Personalaufwand für die Gemeinden reduziert werden.

Mehr Infos zur 4youCard-Jugendtaxi-App finden Sie auf www.jugendtaxiooe.at

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Foto: Testfahrt der Jugendtaxi-App

 



Hohe Auszeichnung für FUMObil

Die LEADER Region Fuschlsee-Mondseeland gewinnt den renommierten europäischen „RURAL INSPIRATION AWARD“  für nachhaltiges Mobilitätskonzept

Wie lässt sich Mobilität menschen- und zugleich klimafreundlich gestalten? Das ist eine der brennendsten Fragen unserer Zeit. 17 Gemeinden der LEADER Region Fuschlsee-Mondseeland haben sich zusammengetan, um eine gemeinsame Lösung für ein nachhaltiges umwelt- und benutzerfreundliches  Mobilitätskonzept zu erarbeiten. Viele der Ideen, die vom Salzburger Mobilitätsplaner Günther Penetzdorfer mit den Verantwortlichen der Region im Rahmen eines zweijährigen Prozesses erarbeitet  worden sind,  wurden bereits umgesetzt. Nun bekommt das Projekt noch mehr Rückenwind durch die Verleihung eines namhaften europäischen Preises. Das „European Network for RURAL DEVELOPMENT“ zeichnet jedes Jahr u.a. das beste Mobilitätsprojekt für den ländlichen Raum aus – für 2020 konnte das FUMObil-Projekt den „RURAL INSPIRATION AWARD“ gewinnen. Die Bekanntgabe der Sieger wurde am 25. Juni im Rahmen einer Livesendung aus Brüssel per Internet übertragen. Aus allen europäischen Ländern gab es ca. hundert  Projekteinreichungen. LEADER Managerin Julia Soriat- Castrillón reichte das Projekt für die FUMO-Region bei der Europäischen Union ein.

Der stellvertretende Obmann der LEADER Region FUMO und Koppler Bürgermeister Rupert Reischl sieht sich bestätigt: „Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr, weil sie unseren Visionen und Umsetzungen Nachdruck verleiht. Wir haben früh begonnen, an den wesentlichen Stellrädern zu drehen und freuen uns über die bisherigen Verbesserungen, die demnächst mit dem Ausbau multimodaler Verkehrssysteme einen weiteren großen Schub bekommen werden.“  Auch Günther Penetzdorfer sieht den Preis als Anerkennung und Bestätigung für die begonnenen Veränderungen in der Mobilität: „Vor allem im ländlichen Raum muss das Mobilitäts-Netzwerk detailliert abgestimmt werden, denn nur maßgeschneiderte Systeme führen zum Erfolg und werden auch gerne angenommen. Wir setzen auf die Nutzung des öffentlichen Verkehrs mit multimodalen Systemen – also zu Fuß, per Fahrrad, Bus, Bahn und mit Sharing-Angeboten, die mit den neuen Kommunikationsmitteln leicht zu nutzen sind. Durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Mobilität sorgen wir dafür, dass auch die nächsten Generationen noch eine lebenswerte Umwelt genießen können. Schön, dass dieses Konzept auch international Anerkennung findet!“

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Die Europäische Mobilitätswoche wird im Mondseeland zelebriert

Die Gemeinden, die Radfahrbeauftragten und die KEM Mondseeland haben sich auch dieses Jahr etwas für die Europäische Mobilitätswoche einfallen lassen – den MOBILITÄTSTAG MONDSEELAND. Gleich zwei Schwerpunkten wurde Aufmerksamkeit geschenkt – dem Radfahren und der Elektromobilität. Nicht nur das sonnige Wetter, sondern auch die Einwohner der Region zeigten sich in diesen Tagen den Themen besonders zugewandt. Das Ziel beim Mobilitätstag ist, das Bewusstsein mit Aktivitäten wie diesen zu stärken und die Menschen dazu zu bewegen, wieder häufiger auf andere Formen der Mobilität umzusteigen.

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Die E-Mobilität und das Fahrrad flossen in die vielfältigen Programmpunkte und Stationen des Mobilitätstages ein. Um 13 Uhr trafen sich die ersten eifrigen Radler bereits am Marktplatz in Mondsee, um dann gemeinsam das Fest in Loibichl in der Gemeinde Innerschwand „zu stürmen“. Dort gab´s um 14 Uhr eine offizielle Begrüßung, bei der Bürgermeister Alois Daxinger dem neu gestalteten zentralen Parkplatz im Ort sowie einer neuen Elektroladestation offiziell ihrer Bestimmung übergab.

Im Anschluss durften die BesucherInnen von jung bis alt Straßen bemalen, Elektroautos und Elektromopeds testen, einige Kurven auf dem Hoverboard oder dem Fahrradparcours drehen, Überraschungs-Turnsackerl und andere Geschenke abholen, kleine Reparaturen und eine Grundreinigung des eigenen Fahrrades durchführen oder sogar den eigenen Blutzucker und Blutdruck vom Roten Kreuz messen lassen. Die meisten nutzten den Nachmittag auch für ein Pläuschchen mit den Gästen oder den Experten hinter den Info-Ständen und genossen die warme Spätsommersonne.



Automatisierte Mobilität – BürgerInnen-Dialog

Fahren ohne Lenkrad?
Im Land Salzburg bereits testweise Realität.
Doch wie geht es weiter mit der automatisierten Mobilität?

Wird automatisierte Mobilität zu einer besseren Lebensqualität führen? Wird die Umwelt davon profitieren? Führt sie zu einer besseren Erreichbarkeit und höherer Lebensqualität für ländliche und städtische Gebiete? Wie wird sich automatisiertes Fahren auf Wirtschaft, Beschäftigung und öffentliche Haushalte auswirken? Diskutieren Sie mit!

Samstag, 6. April 2019
Einlass mit Frühstück ab 9:00 Uhr
Diskussionen inkl. Mittagspause: 9:30 – 16.30 Uhr
Science City Salzburg Itzling (Techno-Z Salzburg)
Jakob-Haringer-Str. 5, 5020 Salzburg
Veranstaltungszentrum, Gebäude Techno 3

Anmeldung erforderlich unter https://buergerinnendialog.salzburgresearch.at/

Für Verpflegung während des Dialogs ist gesorgt. Alle TeilnehmerInnen erhalten als Dankeschön ein Überraschungspaket, u.a. mit Testfahrt-Gutscheinen für den Digibus® in Koppl. Unter allen Anwesenden wird ein Preis verlost.

Der BürgerInnen-Dialog beschränkt sich nicht nur auf Salzburg bzw. Österreich. Im Frühjahr 2019 werden ca. 5.000 BürgerInnen in 50 Städten in Europa und Nordamerika die Zukunft mit automatisierten Fahrzeugen nach einem einheitlichen Prozess und Ablauf in einem eintägigen BürgerInnen-Dialog diskutieren.

Partner des BürgerInnen-Dialogs zu Automatisierter Mobilität in Salzburg ist das Land Salzburg. Organisator ist die Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Wir testen mit dem Schwerpunkt Internet of Things u.a. autonome Minibusse in Salzburg und Niederösterreich.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Veranstaltung Automatisierte Mobilität

 



Zwei neue E-Ladestationen für die FUMO

Besucher und Einheimische profitieren seit kurzem von neuen E-Ladestationen beim Busparkplatz in Mondsee und gegenüber der Volksschule in Innerschwand

Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Gemeinde Mondsee und Energie AG Vertrieb wurde vor kurzem zusätzlich durch die Einrichtung einer E-Ladestation beim Busbahnhof besiegelt. Die Ladestation verfügt über 2 Ladepunkte (Wallboxen), eine mit einer Leistung von 22 kW, eine mit 11 kW. Für Mondsee als innovative Tourismusgemeinde, die dabei ist, die Straßenbeleuchtung energieeffizient zu erneuern, ist das neue Angebot ein weiterer wichtiger Schritt in eine nachhaltige Zukunft. Die Ladung der Elektroautos erfolgt mit umweltfreundlichem Strom aus heimischer Kleinwasserkraft.

Im Zuge der Eröffnung wurde Vizebürgermeister Wendtner ein entsprechendes Zertifikat übergeben worin bestätigt wird, dass alle Anlageteile der Gemeinde Mondsee laut Energielieferungsvertrag bis 31.1.2020 mit Strom aus Wasserkraft versorgt werden. Damit verpflichtet sich die Energie AG zur Belieferung mit CO2-freiem Strom und die Marktgemeinde Mondsee leistet in diesem Vertragszeitraum mit einer CO2-Einsparung von rund 326 Tonnen einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz!

Neuigkeiten gibt es auch in Innerschwand. Hier wurde beim neuen Parkplatz (gegenüber der Schule) eine E-Tankstelle installiert. Ein flächendeckendes E-Ladestationennetz in der Region ist das ambitionierte Ziel der Gemeinden im Rahmen ihrer Aktivitäten rund um das FUMObil, welches durch die LEADER-Region FUMO und der Klima- und Energiemodellregion Mondseeland vorangetrieben und unterstützt wird.

 

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Fotos: EnergieAG

 

 

 

 



LEADER-Werkstatt «Mobilität im ländlichen Raum» in Werfenweng

Die FUMO und KEM Mondseeland waren live dabei in Werfenweng – einem wahren Vorbild für sanfte Mobilität!

In der LEADER-Werkstatt zum Schwerpunkt Mobilität im ländlichen Raum durften wir unseren nachahmungswürdigen FUMObil-Masterplan präsentieren.

Mit der Veranstaltung konnte wieder ein kleiner Beitrag zu einer innovativen Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema für eine zukunftsorientierte Entwicklung des ländlichen Raumes geleistet werden. Viele neue Ideen und Projekte werden hoffentlich die Folge sein!

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