Category: Sozialimpulse – Pflege

Richtiger Umgang mit Smartphone und Tablet

In dieser Workshopreihe für SeniorInnen lernen Sie, wie einfach die Bedienung eines Smartphones sein kann. Überwinden Sie die Hemmschwelle gegenüber der Technik und erfahren Sie, was Sie schon immer über die Bedienung Ihres Smartphones wissen wollten – so wird der Umgang mit dem Handy und Tablet zur Selbstverständlichkeit! Weitere Informationen über die Veranstaltung und Kurstermine finden Sie im Programmflyer!

Programmflyer Koppl


Workshopreihe für pflegende Angehörige

Welche Lagerung fördert das Einschlafen und unterstützt die Atmung? Wie hebt man zu Pflegende richtig und schont dabei den eigenen Rücken? Welche Faktoren begünstigen eine Besiedelung von Krankheitserregern und wie kann man diese vermeiden? Warum ist Essen bei demenziell erkrankten Menschen viel mehr als nur Nahrungsaufnahme? Alle diese Fragen und noch viele mehr werden in der Workshopreihe beantwortet. Diese wird im Herbst gleich zwei Mal in Mondsee und Hof bei Salzburg angeboten. Bei Bedarf wird auch eine Betreuung während der Workshopzeiten der zu pflegenden Angehörigen organisiert. Alle Informationen sind auf den Programmflyern nachzulesen.

Programmflyer Mondsee
Programmflyer Hof b. Salzburg


Vorträge zum Thema Demenz in Oberwang und Faistenau

Nach wie vor ist Demenz mit einem Tabu behaftet, obwohl die Krankheit uns alle angeht und uns alle treffen kann. In den Vorträgen im Rahmen der FUMO Sozial.Impulse erfährt man wie mit guter, medizinischer Unterstützung und einem psychosozialen Gedächtnistraining, den Krankheitsverlauf verzögern und die Krankheit besser bewältigen kann.

Die Vorträge werden in Oberwang in Kooperation mit der MAS Alzheimerhilfe und in Faistenau in Kooperation mit der Caritas Salzburg durchgeführt. Näher Informationen sind auf den Programmflyern zu finden.

Programm der Demenzvorträge in Oberwang
Programm Faistenau


Vorstellung der Vortragenden – Albert Gruber, Pflegeexperte

In unserem News-Bereich möchten wir laufend die Vortragenden unserer Workshops und Fachvorträge vorstellen. Albert Gruber ist Pflegeexperte am LKH Salzburg und war maßgeblich an der Entwicklung der Workshopreihe für pflegende Angehörige, welche im September sowohl in Mondsee als auch in Hof bei Salzburg durchgeführt wird, beteiligt.

Wird Albert Gruber gefragt, wie es sich hinauszögern lässt, zum Pflegefall zu werden, antwortet er stets mit dem Wort «Gesundheit». Das «G» stehe für «Genug Wasser», sagt er dann, das «e» für «Energie durch Bewegung». Und zu den folgenden Buchstaben fällt ihm ein: Sonne, Licht, Wärme; unverbrauchte Luft; natürliche Nahrung; Disziplin; Humor; Erholung; innere Ruhe; Toleranz.

Für Gruber sind das die «Bausteine der Gesundheit in der Pflegeberatung», die er bei seinen Vorträgen und Beratungen weitergibt.

Gruber leitet die Stabsstelle Prävention am Landeskrankenhaus und unterrichtet an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in der Stadt Salzburg. Seinen Zuhörern will er vor allem eines vermitteln: das Wichtigste sei, die Pflegebedürftigkeit so lang wie möglich hinauszuzögern. «Es geht darum, die Gesundheit möglichst lang zu erhalten, in jedem Alter.»

So fährt der Salzburger auch in Volksschulen, wo er den Kindern erklärt, was einen gesunden Lebensstil ausmacht. Er gibt Rauchern Tipps, wie sie es schaffen können, dem Glimmstängel abzuschwören. Übergewichtigen hilft er beim Abnehmen.

Dabei war die Karriere als Gesundheits- und Pflegeberater ursprünglich nicht geplant. Am Beginn stand eine Fotografenlehre mit Schwerpunkt Reprotechnik. Mit Pflegefragen wurde er erstmals als Zivildiener beim Roten Kreuz in Bad Gastein konfrontiert. Das Interesse war geweckt und Gruber ließ sich zum Diplomkrankenpfleger und später zum «akademischen Lehrer für Gesundheitsberufe» ausbilden. An der Gefäßchirurgie begann Gruber mit den ersten Patientenschulungen, später etablierte er die Sonderausbildung Gesundheitserziehung an der Krankenpflegeschule.

Dass in Zukunft jeder Pflegekenntnisse brauchen werde, steht für ihn fest. Die Vermittlung des einschlägigen Know-how müsse künftig aber noch viel früher ansetzen, sagt Gruber, der in der Freizeit zeichnet, Bücher illustriert und mit Vorliebe Viktor Frankl liest. «Lebensordnung und Lebensstil sollten in der Schule zum Pflichtfach werden.»