VORTRAG „Jetzt das Wohnen für später planen“

Im LEADER-Projekt „FUMO Sozial.Impulse“ dreht sich alles um ein soziales Miteinander und bald auch speziell um die Wohnbedürfnisse der Generation 50+. Alternswissenschafterin Sonja Schiff und die Architektin Ursula Spannberger sind sich einig – über altersgerechtes Wohnen sollte man sich nicht erst im hohen Alter Gedanken machen, sondern schon viel früher. Seit vielen Jahren beschäftigen sich die beiden mit den Herausforderungen des Älterwerdens und waren dabei häufig mit Wohnsituationen konfrontiert, die einem glücklichen und lange selbstbestimmten Leben im Wege standen. So kann der eigene Wohnraum im Alter sowohl Fluch als auch Segen bedeuten. Viele Menschen, die sich im Übergang in den Ruhestand befinden, schieben die Thematik der Wohnsituation im Alter gerne zur Seite. Dabei ist die Lösung denkbar einfach. Der Schlüssel dafür, möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben zu können, liegt in der rechtzeitigen Vorbereitung des Wohnraums. Deshalb sollten wir uns früh genug folgende Fragen stellen:

  • Wie wollen wir wohnen mit 70+?
  • Wie kann das Wohnen ein Leben in Gemeinschaft auch im höheren Alter fördern?
  • Mit welchen Beeinträchtigungen wird man im Alter leben müssen?

All dies und weitere offene Fragen beantworten die beiden ExpertInnen in einem Vortrag am 20. Mai um 19.00 Uhr im Technologiezentrum Mondseeland im Rahmen der Langen Nacht der Forschung. An diesem Abend wird die regionale Forschung österreichweit und auch in Mondsee für alle Interessierten von 17.00 – 23.00 Uhr vor den Vorhang geholt. Einen Schwerpunkt zum Thema Altersforschung wird es im Technologiezentrum Mondseeland geben. Hier ist auch die MAS-Alzheimerhilfe mit einer Selbsterfahrungsstation und einem Vortrag zum Thema Demenz vertreten.
Eintritt frei!